Supernutural nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus der Erdnusscrememaschine
Frisch gepresste Nusscreme kann nicht nur köstlich, sondern auch gesund sein. Supernutural setzt auf eine Superfood-Idee, die nicht nur den Löwen schmeckt.
Ganze Nüsse oben rein, frische Nusscreme unten raus – ohne einen Gramm Zusatzstoff oder Zucker: Mit supernutural haben Amelie (42) und Timo (44) Sperber aus München über zehn Jahre an einer Food-Tech-Idee gefeilt, die jetzt mit einem Löwen-Deal Fahrt aufnimmt.
Inspiriert von einer kalifornischen Erdnussmaschine kündigten sie ihre Jobs, bauten ein B2B-Imperium auf und pitchten in der „Höhle der Löwen“ 500.000 Euro für 6,25 Prozent ihrer Anteile. Die Frage war: Überzeugt die Erfolgsgeschichte samt neuem Heimgerät auch die Investoren?
Vor einem Jahrzehnt sahen die Sperbers das Potenzial: Frisch vermahlene Nüsse entfalten ungesättigte Fettsäuren, pflanzliche Proteine, Vitamine und Mineralstoffe in besonders bioverfügbarer Form. Durch die feine Mahlung nimmt der Körper die Nährstoffe besser auf als bei ganzen Nüssen, die gesunden Fette liefern langanhaltende Energie ohne Blutzuckerspitzen – ein Argument, das selbst Profisportler wie FC Liverpool oder Olympia-Teams überzeugt.
Gestartet mit einer Profi-Maschine für Hotellerie und Unternehmen, beliefert supernutural heute 40 Länder und hat über fünf Millionen Euro Umsatz gemacht. Nun kommt der „Nutbooster“ für zu Hause: Ein kompaktes Gerät, das Mandeln, Haselnüsse oder Erdnüsse in Sekunden zu streichzarter Creme verarbeitet und aus der B2B-Stärke eine Endverbrauchermarke schmieden soll.
Ein Pitch macht Appetit auf mehr
Die Food-Experten Anne und Stefan Lemcke zeigen sofort Hunger auf den Pitch – nach einem Happen Nusscreme ist klar, hier steckt Potenzial. Frank Thelen macht kein Geheimnis aus seiner Begeisterung, will aber nicht nur ins Heimgerät investieren, sondern sich am gesamten Unternehmen beteiligen. Die Lemckes schnappen sich Frank für Gespräche über ein gemeinsames Investment. Geplant ist ein Abo-Modell mit der Maschine für monatlich 39 Euro, beim Kauf wären es knapp 1.500 Euro – „teuer“, findet Judith Williams.
Ralf Dümmel steigt aus, weil er kein Premiumprodukt für den Massenmarkt sieht. Carsten Maschmeyer lehnt die Bewertung und das Wachstum als zu ambitioniert ab, Judith verabschiedet sich kurz darauf. Übrig bleiben Anne, Stefan und Frank, die für 500.000 Euro insgesamt 10 Prozent fordern, um die Kaufhürde für Verbraucher zu senken. Die Sperbers sind einverstanden – es kommt zum Deal.
Vom Profi-Tool zum Küchenhelfer
Der Clou von supernutural liegt nicht nur im Geschmack, sondern in der Nährstoffqualität: Frisch gemahlene Creme aus ganzen Nüssen behält Vitamine und Enzyme, die bei industrieller Produktion verloren gehen. Die Profi-Maschine hat sich bewährt, der Nutbooster für zu Hause macht das Konzept alltagstauglich – ideal für Fitnessfans, Veganer oder alle, die Clean Eating ernst meinen. Die Maschine mahlt in Sekunden, reinigt sich selbst und liefert Creme ohne Klümpchen oder Ölabscheidung.
Die neuen Produkte im Shop
Mittlerweile blüht supernutural im eigenen Onlineshop auf. Der Nutbooster Pro, wie in der Sendung gezeigt, kostet jetzt „nur noch“ 999 Euro. Ab August folgt der Nutbooster Mini für 279 Euro – kompakter Einstieg für kleine Küchen. Dazu gibt’s ein Probierset mit drei Sorten à 50 Gramm für 24,90 Euro, frisch gepresst geliefert – perfekt, um Erdnuss, Mandeln oder Haselnuss zu testen.











