Tschüss, PickelUnreine Haut in der Schwangerschaft: Diese Tipps helfen wirklich

Nicht nur der Körper verändert sich während der Schwangerschaft, sondern auch Haut und Haare. Viele Frauen neigen zu Pickeln und unreiner Haut. Diese Tipps helfen. 

Inhalt
  1. Schwangerschaftsakne: Was ist das?
  2. Unreine Haut während der Schwangerschaft: Das hilft
  3. Finger weg von diesen Produkten
  4. UV-Schutz darf in der Schwangerschaft nicht fehlen!

Es gibt ihn, diesen berühmten Mami-Glow! Die Haut strahlt während der Schwangerschaft, die Wangen haben auch ohne Rouge einen leicht rosigen Schimmer und der Teint strahlt. Leider geht das nicht jeder Schwangeren so. Denn andere leiden unter Hautunreinheiten und Pickeln oder unter einer Schwangerschaftsakne. Hautprobleme in der Schwangerschaft sind völlig unabhängig davon, ob ihr auch sonst Probleme mit unreiner Haut habt. Hat sich der Hormonhaushalt nach der Schwangerschaft wieder normalisiert, wird meist auch das Hautbild wieder besser. Bis dahin stellen wir euch ein paar Maßnahmen vor, mit denen ihr eure Hautprobleme während der Schwangerschaft in den Griff bekommt. 

>>> 7 leckere Lebensmittel, die super gegen Pickel helfen

 

Schwangerschaftsakne: Was ist das?

Während der Schwangerschaft werden mehr männliche Geschlechtshormone produziert. Durch die Androgene wird die Aktivität der Drüsen angeregt und Talg produziert. Wird zu viel Talg produziert, werden die Drüsen und Poren verstopft. Die Folge: unreine Haut. Sind die Poren und Drüsenkanäle verstopft, wird die Ableitung von Schweiß und anderen Abfallstoffen erschwert, außerdem sammeln sich Propionbakterien an. Das wiederum kann zu Hautenzündungen in Form von Pickeln führen. Verhindern könnt ihr eine Schwangerschaftsakne nicht, aber ihr könnt die Symptome lindern. 

 

Unreine Haut während der Schwangerschaft: Das hilft

Hygiene ist bei unreiner Haut besonders wichtig. Verwendet idealerweise morgens und abends eine sanfte, pH-neutrale Waschlotion mit einem Wert zwischen 5,5 und 6,5. Wascht euch das Gesicht am besten mit euren frischgewaschenen Händen. Wollt ihr lieber einen Waschlappen verwenden, wechselt diesen nach jeder Anwendung, da sich darauf Bakterien ansammeln. Denn nur so könnt ihr euer Gesicht von Schmutz, Talg und Schweiß effektiv befreien. 

Ein bis zweimal pro Woche empfiehlt sich ein sanftes Peeling, um die verstopfen Poren zu reinigen. Nach der Reinigung das Gesicht vorsichtig trocken tupfen, nicht reiben, so gelangen Talgreste wieder in die Poren. Klärt die Haut anschließend mit einem erfrischenden Toner (mit möglichst ohne Alkohol).

>>> Das perfekte Peeling: Von Kopf bis Fuß samtweiche Haut

Eine klärende Maske gegen unreine Haut hilft ebenfalls effektiv gegen Pickel und Mitesser. Peel-off-Masken oder Heilerde-Packungen werden deiner Haut ebenfalls guttun. Am besten einmal die Woche Zeit nehmen, für eine Gesichtsmaske. 

 

Finger weg von diesen Produkten

Achte unbedingt darauf, keine Produkte zu verwenden, in denen sich folgende Inhaltsstoffe befinden: Tretinon, Benzylperoxid, Tetracycline und Clindamycin. Besondere Vorsicht ist bei Produkten mit Isotretinoin geboten. Schwangere und Stillende dürfen diesen Wirkstoff unter keinen Umständen verwenden.

Drogerie-Produkte sind in der Regel unbedenklich. Bei medizinischen Hautpflegeprodukten solltet ihr lieber Rücksprache mit euren Arzt halten. Sollten sich eure Hautprobleme verschlimmern, ist es ratsam, einen Hautarzt oder Dermatologen aufzusuchen. 

 

UV-Schutz darf in der Schwangerschaft nicht fehlen!

Während der Schwangerschaft ist Sonnenschutz besonders wichtig, da die Haut verstärkt zu Pigmentflecken neigt. Auch das liegt am Hormonhaushalt, denn der erhöhte Östrogenspiegel stimuliert die Melanozyten, die für die Pigmentbildung der Haut verantwortlich sind. Direkte Sonneneinstrahlung solltet ihr während der Schwangreschaft also lieber vermeiden und immer einen Sonnenschutz mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 verwenden. 

Pickel, unreine Haut und eine Schwangerschaftsakne gehören nach der Geburt beziehungsweise nach Ende der Stillzeit meistens wieder der Vergangenheit an. Also keine Sorge, die Haut erholt sich wieder. 

Weiterlesen: 

Haarausfall nach der Schwangerschaft: Was kann ich tun?

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft: Diese 5 Tipps helfen

Milch abpumpen: 5 Mythen übers Abpumpen

Kategorien: