Von Rückenschmerzen bis Diabetes: Das Wundermittel Magnesium hilft

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Wundermittel Magnesium

Immer mehr Studien zeigen, warum der Mineralstoff für den Körper so wichtig ist und was er alles kann.

Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Zittern: Durch solche Beschwerden zeigt unser Körper an, dass ihm Magnesium fehlt. Es gehört zu den Mineralstoffen, die der menschliche Organismus täglich braucht, aber nicht selbst herstellen kann. Wird die empfohlene Tagesdosis von rund 350 Milligramm dauerhaft unterschritten, drohen gesundheitliche Beeinträchtigungen. Wir zeigen, was Magnesium alles kann.

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Reguliert den Stoffwechsel

Alle Stoffwechselvorgänge benötigen Magnesium. So funktioniert die Energiegewinnung aus Fett und Eiweiß nur in Verbindung mit genügend Magnesium einwandfrei. Besonders wichtig ist es auch bei der Zuckerverwertung, da es sich positiv auf den Blutzuckerabbau auswirkt und das Diabetesrisiko sinken lässt.

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Hält das Herz fit

Magnesium verbessert die Sauerstoffversorgung der Herzmuskeln, hält sie leistungsstark. Zudem wirkt es stark gefäßerweiternd, schützt so vor Bluthochdruck . Auch die Durchblutung wird verbessert und das Risiko für Arteriosklerose erheblich verringert.

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Stabilisiert die Knochen

Magnesium wird in den Knochen eingelagert, sorgt zusammen mit Kalzium für ein starkes Skelett. Laut einer US-Studie kann durch eine hohe Dosierung die Knochendichte sogar im Alter noch zunehmen. Auch die Gelenk- und Sehnenfunktion kann sich verbessern.

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Entspannt die Muskeln

Fehlt Magnesium, können sich Muskeln nach einer Anstrengung nicht entspannen und regenerieren. Die Folge sind Wadenkrämpfe oder schmerzende Verspannungen im Nacken- oder Rückenbereich.

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Steigert die Gehirnleistung

Wie schnell wir etwas Neues erlernen oder wie gut wir uns etwas merken können, hängt von der Anzahl und der Flexibilität der Nervenverbindungen im Gehirn ab. Beides wird durch Magnesium begünstigt. Es hilft übrigens auch bei Kopfschmerzen .

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Beruhigt die Nerven

Die Freisetzung von Stresshormonen wird durch Magnesium reguliert, eine Überreizung der Nerven verhindert. Zudem hilft es auch bei Einschlafproblemen .

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Wer braucht viel Magnesium?

Ältere Menschen: Die Knochen können Magnesium mit der Zeit schlechter speichern.

Diabetiker: Eine optimale Versorgung erleichert die Einstellung des Blutzuckerspiegels.

Sportler: Muskeln benötigen Magnesium, beim Schwitzen wird viel ausgeschieden.

Herzkrank: Viele Herz-Medikamente verursachen einen Magnesiummangel, der zu Herzrhythmus-Störungen führen kann.

Stressgeplagte: Magnesium hilft bei Stress , der fördert jedoch eine vermehrte Ausscheidung.

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Lebensmittel, die Magnesium beinhalten:

Mittelgroße Bananen enthalten 39 mg.

Mit einer Scheibe Vollkornbrot nimmt man rund 27 mg zu sich.

Vollkornreis bietet ca. 36 mg pro Portion.

Eine Handvoll Haselnüsse liefert rund 40 mg.

Eine kleine Schale Haferflocken schlägt mit 74 mg zu Buche.

Ein Schokoladenriegel hat etwa 20 mg.

Wichtig: Liegt bereits ein Magnesiummangel vor, reicht eine magnesiumreiche Ernährung nicht aus. Dann sollten Sie zusätzlich zur Nahrung Magnesiumpräparate aus der Apotheke zu sich nehmen. Hier empfehlen sich vor allem organische Verbindungen wie Magnesiumcitrat oder Magnesiumaspartat, die vom Körper sehr gut aufgenommen werden. Teilen Sie die Magnesiummenge über den Tag verteilt in kleine Portionen auf, können Sie die Aufnahme noch steigern.