Das sagen die Experten

Wal Timmy: Offizielle Obduktionsergebnisse – sind jetzt alle Zweifel ausgeräumt?

Donnerstagabend wurde die Obduktion von Wal Timmy abgeschlossen. Das sind die Ergebnisse der Untersuchung.

Wal Timmy im April 2026
Dieses Bild zeigt Timmy noch im April. Foto: IMAGO / Marc Stinger
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Nachdem Timmys Schicksal über die vergangenen Wochen für viele Schlagzeilen und Aufruhr gesorgt hat, sind nun am gestrigen Donnerstagabend die Untersuchungen am Kadaver des Buckelwals abgeschlossen worden. Ein Team aus verschiedenen Expert*innen war auf der dänischen Insel Anholt vor Ort, um mehr zur Todesursache des Tieres zu erfahren und die Obduktion vorzunehmen.

Das ist zur Todesursache von Wal Timmy bekannt

Wie unter anderem die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen gegenüber verschiedenen Medienvertretern erklärte, kann man noch keine genaue Aussage zur Todesursache von Timmy treffen. Eine Verletzung konnte zwar nicht festgestellt werden, doch dies könnte mit dem Verwesungsfortschritt des Kadavers zusammenhängen. Die gefundenen Parasiten wiederum können als Todesursache ausgeschlossen werden.

Das Obduktionsteam hat weitere Proben entnommen, deren Analyse jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Eventuell besteht so die Chance, der konkreten Ursache für Timmys Tod auf die Spur zu kommen.

Nach Aussage von Charlotte Bie Thøstesen ist es jedoch nicht selten, dass die Feststellung einer genauen Todesursache bei einem Fall wie Timmys nur schwer möglich ist.

Weitere Ergebnisse der Obduktion: Timmy war ein Weibchen

Eine Annahme konnte nun durch die Obduktion des Wals bestätigt werden: Bei Timmy handelte es sich um ein Walweibchen. Die Expert:innen fanden bei ihren Untersuchungen den Uterus. Schwanger soll der Wal allerdings in den vergangenen Monaten nicht gewesen sein.

Nach der Obduktion: Was jetzt mit Timmy passiert

Zu Beginn der kommenden Woche sollen die Überreste von Timmy nun abtransportiert werden. So heißt es von Seiten des dänischen Amtes für Naturverwaltung. Einige Knochen, wie zum Beispiel Flossen- und Beckenknochen des Wals, sollen wiederum Teile der Sammlung des Naturhistorischen Museums in Kopenhagen werden.

Quellen