Naschen vermeidenWarum eine Handvoll Gummibärchen fett machen

Übertrieben? Nein, eher weitsichtig. Denn das tägliche Zwischendurch Naschen kann viel üblere Figurfolgen haben, als das Fast Food futtern alle paar Tage. Lass uns einmal nachrechnen...

Warum eine Handvoll Gummibärchen fett machen
Foto: Ratstuben / iStock

Ernährungsexperte Patric Heizmann sagt: Wer sein Gewicht im Griff hat, nimmt im Schnitt so viele Kalorien auf, wie er verbraucht. Wer stetig über seinem Bedarf liegt, nimmt zu. Eine einfache Logik. Und genau dieses Kalorienplus schleicht sich bei vielen Menschen zärtlich langsam in das Schenkelsilber und Fruchtgummi-Endlager: Wer pro Tag nur 100 Kalorien mehr zu sich nimmt als er tatsächlich verbruzzelt, packt sich ein ordentliches Kalorienplus auf das Figurkonto.

 

Unser Fachmann nennt es: Das dicke 1x1

Einmal nachgerechnet: 100 Kcal. x 365 Tage = 36.500 Kcal. / 1 Kilo Körperfett speichert in etwas 7.000 Kalorien. Somit bastelt man sich mit dem 100-Kcal-Überschuss matschige 5 Kilogramm Fett an den Leib. Pro Jahr! (Für die ganz Schlauen unter euch: Natürlich.. bei einem täglichen Plus kommt es durchaus zu einer Stoffwechselbeschleunigung mittels Schilddrüsenhormonadaption. Doch wer den Überschuss in Süßes investiert, holt sich auch die Insulinhormonachterbahn ins Haus – was wiederum die Fetteinlagerungsquote erhöhen kann, zudem zu mehr Kohlenhydrathunger führt. Einverstanden?).

 

Winzige Mengen, gewichtige Folgen!

100 Kalorien. Das entspricht ca. 20 Gummibärchen, einem Rippchen Schokolade (nein, keine Tafel!) oder einem Glas Saft. Diese Zusatzkalorien werden auch gerne mal ganz nebenbei in die Futterluke importiert. Ohne sie wirklich zu genießen. Und wie sieht es bei einem täglichem Dauerplus von 200, 300 Kalorien aus? Du brauchst sicher kein Mathematikstudium, um kurz zu erschrecken.

Patric Heizmann nennt dieses Phänomen Naschdemenz, es ist die klassische Volkskrankheit! Bist du auch betroffen? Der Profi zeigt dir in seinem kostenlosen Online Seminar, wie du sie ganz schnell im Griff hast.

 
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Aus den Augen, aus dem Sinn?

Nun ja... schön wäre es, wenn es so einfach wäre. Wenn der Drang nach Süßen oder Salzigem einmal unser Handlungszentrum im Hypothalamus kitzelt, laufen die Beinchen schon mal wie von alleine zur ersehnten Kalorienquelle. Aber hier gibt es Lösungsansätze vom Fachmann: Vielleicht ist eine Idee für dich dabei:

 

Weit, weit weg!

Studien haben gezeigt: wenn im Büro das Süßigkeitenkörbchen nur zwei Meter vom Arbeitsplatz entfernt steht, wird erheblich weniger konsumiert. Aufstehen (für viele Menschen ist das schon Sport!) scheint einige schon daran zu hindern. Am Besten versteckt man die Naschbox in einer Schublade. Ganz oben im Aktenschrank.

 

Zuckerfreies Wohnen

Nix gefährliches zuhause haben. Ganz blöd, wenn die anderen Familienmitglieder einen Stoffwechsel wie eine Müllverbrennungsanlage haben und nicht zunehmen, egal wie viel sie futtern. Die werden eine solche Handlung als Kriegerklärung missverstehen. Kompromiss des Familienrats (die anderen müssen die Dringlichkeit erklärt bekommen): der Naschkram wird versteckt. Bei mir hatte das früher leider nicht geholfen, als ich noch Zentis-Nusspli-Junkie war – ich habe es immer (IMMER!) gefunden – war aber eben auch nicht zu faul zum suchen. Oder das Zeug wird an einer schwer zugänglichen Stelle deponiert. Z. B. im Kellerschrank hinter der Osterdeko. Hoffentlich findet man dann nicht unterwegs einen alten, steinharten Schokohasen aus dem letzten Jahr – der wäre dann wohl fällig.

 

Der beste Naschkiller: richtig satt essen!

Im Prinzip ist die beste Waffe gegen die Gelüste: satt essen. Und zwar immer! Wer sich mindestens dreimal am Tag satt ist, kommt über die gefährlichen Zwischendurch-Naschereien viel besser weg, oder wird mit weniger als sonst klarkommen, weil dann Genuss mit im Spiel ist. So sparen wir auch mal ganz nebenbei 100 Kalorien oder jährlich fünf Kilo Körperfett. Wenn wir 200 Kalorien einsparen würden? Oder 300?

Du brauchst ein paar einfache Tipps, wie du es schaffst dich mit nur 3 Mahlzeiten am Tag, so richtig satt zu essen? Dann schau dir jetzt das unverbindliche Online Seminar von Patric Heizmann an. Er gibt dir 7 alltagstaugliche Tipps an die Hand!

 
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