WasserhaushaltWasseranteil im Körper: Dieser Wert ist gesund und das kannst du bei einem Mangel tun

Der richtige Wasseranteil im Körper ist wichtig für unsere Gesundheit. Aber welcher Wert ist optimal und was kann ich für den idealen Wasserhaushalt tun? Wir klären auf.

Inhalt
  1. Warum benötigt der Körper Wasser?
  2. Welcher Wasseranteil im Körper ist gesund?
  3. Grund für unterschiedlichen Wasseranteil bei Frauen und Männern
  4. Schwankungen des Wasserhaushalts
  5. Wie kann ich meinen Wasserhaushalt überpüfen?
  6. Symptome eines zu niedrigen Wasseranteils im Körper
  7. Tipps, um mehr Wasser zu trinken
  8. Zu hoher Wasseranteil als Zeichen von Krankheiten
  9. Was kann ich gegen Wassereinlagerungen tun?

Wir können bis zu drei Wochen ohne Nahrung auskommen. Nehmen wir allerdings kein Wasser zu uns, sterben wir im Durchschnitt nach zwei bis drei Tagen. Daran ist zu erkennen, wie wichtig ein ausreichender Wasseranteil im Körper ist. Aber wie viel Prozent der Körperzusammensetzung sollte aus der Flüssigkeit bestehen und was kann ich tun, um den Wasserhaushalt zu regulieren? Wir gehen der Sache auf den Grund.

 

Warum benötigt der Körper Wasser?

Zunächst müssen wir jedoch klären, warum unser Organismus ohne Wasser nicht funktionieren kann. Dafür gibt es nämlich gleich mehrere Gründe, denn Wasser hat gleich eine ganze Reihe von Aufgaben in unserem Körper:

  • Wasser leitet Giftstoffe aus dem Körper.
  • Es hilft die Körpertemperatur zu regulieren.
  • Wasser ist das Transportmittel für Nährstoffe und Sauerstoff zu unseren Zellen und Organen.

Bei dieser Vielfalt an wichtigen Funktionen wird schnell klar, auf Wasser können wir definitiv nicht verzichten.

 

Welcher Wasseranteil im Körper ist gesund?

Es gibt Richtwerte, die zur Orientierung dienen, um zu überprüfen, ob dein Wasserhaushalt optimal ist. Dabei gilt: Der Wasseranteil von erwachsenen Frauen sollte zwischen 45 und 60 Prozent liegen. Bei Männern wird bei Werten zwischen 50 und 65 Prozent von einem gesunden Anteil an Körperwasser gesprochen.

Bei Neugeborenen besteht der Körper übrigens noch zu 75 Prozent aus Wasser.

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Grund für unterschiedlichen Wasseranteil bei Frauen und Männern

Frauen haben grundsätzlich einen höheren Fettanteil im Körper als Männer. Das ist nicht gefährlich, sondern liegt am unterschiedlichen Körperbau. Da Fettzellen weniger Wasser enthalten als Muskelzellen, kommt es dazu, dass Frauen über weniger Körperwasser verfügen.

 

Schwankungen des Wasserhaushalts

Am Morgen hat unser Körper den geringsten Wasseranteil. Im Laufe des Tages pendelt sich der Wert ein, je nachdem wie viel Flüssigkeit wir über Getränke und unsere Nahrung aufnehmen. Vor dem Abendessen soll der Wert am stabilsten sein. Wer seinen Wasserhaushalt überprüfen möchte, sollte die Messung daher abends vornehmen.

 

Wie kann ich meinen Wasserhaushalt überpüfen?

Um deinen Wasserhaushalt zu kontrollieren, musst du nicht zum Arzt, denn mittlerweile gibt es Körperanalysewaagen, die den Anteil an Wasser, Muskeln, Fett und Knochen messen. Um den Wert zu berechnen, wird schwacher Strom durch den Körper geleitet. Über den Widerstand des Körpers kann dann der Wasseranteil innerhalb der Körperzusammensetzung bestimmt werden. Die Messungen liefern zwar keine absolut exakten Ergebnis, sind aber eine gute Orientierungshilfe.

 

Symptome eines zu niedrigen Wasseranteils im Körper

Die Körperanalysewaage liefert zwar die Werte, aber es gibt auch körperliche Symptome, an denen du Wassermangel im Körper erkennen kannst:

  • Mundtrockenheit und ständiger Durst
  • trockene Lippen und trockene Haustellen an Mund und Körper
  • Übelkeit
  • Verstopfung
  • erhöhte Körpertemperatur
  • dunkler, unangenehm riechender Urin
  • seltenes Wasserlassen

Wenn du bei dir diese Warnzeichen feststellst, solltest du darauf achten, ob du zu wenig Flüssigkeit zu dir nimmst. Dann hilft nur, mehr Wasser zu trinken.

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Tipps, um mehr Wasser zu trinken

Auch wenn es sich so einfach anhört, es ist oft gar nicht so leicht, ausreichend zu trinken. Diese Tipps helfen:

  • Trinke jeden Morgen ein Glas Leitungswasser auf nüchternen Magen, um deinen Körper direkt nach dem Aufstehen mit Wasser zu versorgen.
  • Kaufe dir eine Karaffe, fülle sie jeden Morgen mit Wasser und stelle sie auf den Schreibtisch.
  • Installiere eine Wasser-App, die dich daran erinnert zu trinken. Mittels der App kannst du zusätzlich dokumentieren, wie viel du schon getrunken hast, um dein Tagespensum zu erreichen.
  • Du magst einfach kein Wasser? Dann kaufe dir leckere Kräuterteesorten. Ungesüßter Tee ist genausogut wie klares Wasser.
 

Zu hoher Wasseranteil als Zeichen von Krankheiten

Ein überdurchschnittlich hoher Wasseranteil ist meist Zeichen von Wassereinlagerungen sogenannten Ödemen, die meist in den Beinen vorkommen. Gründe können Venen -und Nierenprobleme bis hin zu Herzschwäche sein, weshalb ein Arzt kontaktiert werden sollte. Aber auch Medikamente können Ödeme verursachen. Schwangere haben ebenfalls häufig mit Wassereinlagerungen zu kämpfen.

 

Was kann ich gegen Wassereinlagerungen tun?

Ödeme entstehen häufig durch zu wenig Bewegung. Stundenlanges Sitzen und Stehen begünstigt die Bildung der Wassereinlagerungen. Regelmäßige Spaziergänge oder Walkingrunden wirken ihnen entgegen.

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Grundsätzlich kommt ein Mangel an Körperwasser allerdings häufiger vor als ein zu hoher Wasseranteil im Körper.

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