Welche Sonnenbrille passt zu mir?

Inhalt
  1. Sonnenbrillen für jede Gesichtsform
  2. Welche Sonnenbrille passt zu mir?
  3. Gläser für unterschiedliche Situationen
  4. So sollten Sonnenbrillen sitzen
 

Sonnenbrillen für jede Gesichtsform

Sonnenbrillen sind DAS Accessoire bei tollem Wetter, doch nicht jeder kann jedes Modell tragen. Das liegt natürlich an den unterschiedlichen Kopfformen. Wir erklären, worauf man achten sollte.

Die neue Brille der besten Freundin sieht einfach klasse aus. Und wir denken uns: Haben wollen! Sie sofort nachzukaufen ist aber nicht immer eine gute Idee. Denn: Bei den Sonnenbrillen ist es, wie bei Klamotten - nicht jede steht jedem gleich gut. Unterschiedliche Gesichtsformen brauchen eben unterschiedliche Brillen. Die Ansprüche an das Accessoire sind hoch, schließlich trägt man es mitten im Gesicht. So soll eine runde Gesichtsform natürlich nicht noch runder wirken. Ein eckiges Gesicht durch die Sonnenbrille eben optisch nicht noch eckiger gezaubert werden. Logisch!

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Welche Sonnenbrille passt zu mir?

Dazu muss man erstmal feststellen, welche Gesichtsform man selber hat. Ein kurzer Blick in den Spiegel verrät's eigentlich. Wer unsicher ist, fragt einfach beim Optiker nach. Generell unterscheidet man vier verschiedene Gesichtstypen.

(Fotos: iStock/Hersteller)

1. Du hast ein ovales Gesicht: Glück gehabt! Wer eine ovale Gesichtsform hat, kann eigentlich alle Sonnenbrillen-Modelle tragen. Spiel daher ein wenig mit Formen und Farben. Ist es vielleicht eine Cat-Eye-Brille im 50er Jahre Stil? Oder eher eine lässige Fliegerbrille, die dir gefällt? Schau auch, welche Brillen gut zu deiner Haarfarbe passt. Eine Sonnenbrille mit schwarzem Gestell kann wunderbar streng aussehen, leider aber auch schnell hart wirken. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt lieber ein Modell mit Schildpatt-Optik - das macht weicher.

2. Du hast ein eckiges Gesicht: Diese Gesichtsform verträgt ein wenig weichen Schwung. Daher: Finger weg von eckigen Gestellen, die sind kontraproduktiv! Wähle eher Modelle mit runden oder ovalen Gläsern, das sieht besser aus. Ein schmales Sonnenbrillengestell gleicht die eckige Form ebenfalls gut aus.

3. Du hast ein rundes Gesicht: Greif unbedingt zu Sonnenbrillen, die kantig und einigermaßen schmal geschnitten sind, diese lassen das Gesicht ovaler wirken. Wähle zusätzlich ein Modell, dass einen schmalen oder gar keinen Brillenrand hat. Dunkelgetönte, rechteckige Formen sind ideal und strecken das Gesicht optisch in die Länge. Gestelle mit asymmetrischen Gläsern sind genauso toll für runde Gesichter.

4. Du hast ein herzförmiges Gesicht: Cateye-, Schmetterlings- und randlose Brillen stehen dieser Gesichtsform, die charakteristisch ein spitzes Kinn aufweist, am besten. Andere Modelle können schnell den Fokus zu sehr auf die hohen Wangenknochen legen. Runde, geschwungene Sonnenbrillen hingegen schmeicheln dir wunderbar und gleichen optisch aus. Vermeide Sonnenbrillen mit starken Rahmen, die wirken oft nicht optimal.

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Gläser für unterschiedliche Situationen

Die Gläserfarbe einer Sonnenbrille ist vom Verwendungszweck abhängig. Durch blau, orange und rot getönte Gläser sind Farben und Kontraste weniger gut zu erkennen. Für einen Bummel durch die Stadt sind die farbigen Gläser zwar durchaus probat, hinter dem Steuer sollte man sie jedoch eher nicht aufsetzen. Besser bedient sind Autofahrer mit braunen oder grauen Gläsern mit einer Tönung von 65 bis 75 Prozent. Diese Gläser trüben die Farbwahrnehmung bei Ampeln und Schildern am wenigsten und lassen noch genügend Licht durchdringen, um sich im Straßenverkehr zu orientieren. Polarisierende Gläser mildern zusätzlich Reflektionen, wie sie etwa durch nasse Straßen zustande kommen können.

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Grundsätzlich vorzuziehen sind Brillen mit UV-Filter. Sonnenbrillen ohne UV-Schutz setzen den natürlichen Schutzmechanismus der Augen herab. Die Pupillen bleiben hinter den Gläsern geweitet statt sich zu verkleinern, was dazu führt, dass UV-Strahlen umso stärker auf Linse und Netzhaut gelangen. Der richtige Blendfilter macht sich an der Umgebung fest, in der man die Sonnenbrille trägt. Auf einer Skala von Null (schwach) bis Vier (sehr stark) kann man sich zwischen verschiedenen Brillen entscheiden. Mit einem Blendfilter der Skala Zwei ist man im Allgemeinen gut bestellt, am Strand oder in den Bergen sollte man zu einer Brille mit dem Blendfilter der Skala 3 greifen. Das Prüfzeichen UV-400 kennzeichnet Brillen, die einen ausreichenden UV-Schutz aufweisen. Eine zusätzliche Zahl zwischen eins und vier (in arabischen oder römischen Ziffern) gibt noch genauer Auskunft über den Schutzgrad der Brille. Je höher die Zahl, desto mehr Strahlung hält die Sonnenbrille ab. Ein CE-Zeichen auf der Innenseite des Brillenbügels markiert Brillen, die den EU-Sicherheitsanforderungen entsprechen.

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So sollten Sonnenbrillen sitzen

Die Gläser sollten möglichst nah vor dem Auge sitzen, um den Anteil an Streulicht zu verringern. Schlieren, Blasen oder Kratzer und ein verzerrtes Blickfeld sind Hinweise auf eine schlechte Qualität der Gläser. Die Gläser einer Sonnenbrille sollten, was die ideale Größe angeht, stets bis zu den Augenbrauen und dem äußeren Gesichtsrand reichen. Nicht weniger wichtig als die Passform ist der Tragekomfort: Die Sonnenbrille darf nicht zwicken, an Bügel oder Nasenauflage drücken oder verrutschen. Das Hauptaugenmerk sollte also auch auf leichten Brillengestellen liegen.

 

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