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Wissenschaftlich erwiesen: Stricken stärkt Gedächtnis, Herz und Co.!

Warum unser Körper stricken liebt? Die Handarbeit stärkt unsere Herz-Gesundheit und fördert sogar das Gedächtnis!

Frauenhände beim Stricken - Nahaufnahme
Foto: LukaTDB/iStock
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Mit Nadeln und Wolle Gedächtnis, Herz & Co. stärken? Ja, das funktioniert – sogar wissenschaftlich erwiesen! Erfahre, warum unser Körper das Stricken liebt!

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Wie Handarbeit der Psyche helfen kann

Man muss kein großer Künstler sein, um sich Gutes zu tun. Denn Studien belegen, dass kreativ zu sein unsere geistige und körperliche Gesundheit stärkt. Es hilft, besser mit chronischen Schmerzen umzugehen, unser Immunsystem zu aktivieren sowie unsere Beweglichkeit länger zu erhalten.

Vor allem mit einem beliebten Hobby tun wir uns etwas richtig Gutes: Stricken! Ob Schal, Mütze, Socken oder Pullover – dank dieser Tätigkeit füllen wir nicht nur den Kleiderschrank, sondern auch unsere seelischen Reserven.

Die gleichmäßigen Bewegungen dabei bauen nachweislich Stress ab und können von Ängsten ablenken. Stricken stimuliert zudem das Gehirn auf eine Art und Weise, die Symptome von Depressionen lindern kann. Laut einer Studie fühlen sich 81 Prozent der Strickenden danach deutlich glücklicher als zuvor.

Aber Stricken kann noch mehr: Es senkt den Blutdruck und verlangsamt unseren Herzschlag und schützt damit also auch unser Herz-Kreislaufsystem. Es trainiert überdies die Konzentration und verbessert das Erinnerungsvermögen um bis zu zehn Prozent – beides ist gut, um einer Demenz vorzubeugen.

Die Koordination mit Freude trainieren

Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass Stricken dieselbe entspannende Wirkung erzielt wie Yoga und Meditation. Das Zusammenspiel der Finger und Hände ist überdies ein ideales Training für Muskulatur und Feinmotorik. Auch bei Erkrankungen wie Rheuma kann Stricken als Bewegungstherapie unterstützend helfen.

Die dauerhafte Bewegung der Finger lenkt auch vom Griff zu Süßigkeiten und anderen Verlockungen ab – hilft also, das Gewicht zu halten. Außerdem wird die Hirnregion, die für unseren Heißhunger verantwortlich ist, durch das Stricken beansprucht und ist somit abgelenkt. Und zu guter Letzt ist Stricken auch noch Sport: Innerhalb einer Stunde verbrennt man 55 Kalorien. Übrigens: Auch Häkeln und Sticken wirken sich positiv auf unser Wohlbefinden aus.

Trotz aller positiven Aspekte sollten wir uns nicht stundenlang der Handarbeit widmen. Besser ist, sich alle 20 Minuten die Beine zu vertreten, denn zu langes Sitzen ist ungesund.

Diese Hobbys tun uns auch gut

Egal, ob Klavier, Gitarre oder Flöte: Das Spielen eines Instruments verbessert die Verbindung zwischen unserer linken und der rechten Gehirnhälfte – das steigert die geistigen Fähigkeiten.

Visuelles Schöpfertum wie Malen, Basteln oder Bildhauern befreit von Alltagssorgen und lenkt vom Nachdenken über Probleme ab.

Singen wiederum baut Ängste ab und kann den Blutdruck senken. Tanzen stärkt unsere Koordination und wirkt damit gegen Schwindelanfälle. Kreatives Schreiben fördert die Achtsamkeit für unsere Umwelt und vertreibt so depressive Verstimmungen.

Im Video: Wissenschaftlich erwiesen - Stricken stärkt Gedächtnis, Herz & Co.

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Video: Glutamat

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Artikelbild und Social Media: LukaTDB/iStock

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