Burnout-Syndrom: So können Sie der Krankheit vorbeugen

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Beugen Sie dem Burn-Out-Syndrom vor.
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So schützen Sie sich

Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung und verminderter Leistungsfähigkeit. Sie können der Krankheit allerdings frühzeitig vorbeugen. Diese Tipps verraten mehr darüber.

Warum das Burnout-Syndrom so gefährlich ist

Das Burnout-Syndrom tritt meist als Folge von Überforderung bedingt durch einen stressigen Arbeitsalltag auf. Die Symptome können sowohl aufgrund arbeitsbezogener Faktoren, wie etwa hohe Anforderungen, oder individueller Gründe auftreten. Dazu zählen beispielsweise starker Ehrgeiz und Perfektionismus. Symptome, wie etwa emotionale Erschöpfung, Müdigkeit und Zustände der Anspannung führen dann oft noch weiter zu psychischen oder körperlichen Krankheiten wie Depressionen, Abhängigkeiten oder auch Bluthochdruck.

Burnout-Syndrom vorbeugen: Eigenwahrnehmung trainieren

Das Burnout-Syndrom entsteht aus einer Frustration im Alltag heraus. Um dieser Unzufriedenheit und der Krankheit vorbeugen zu können, sollten Sie die Balance zwischen Eigen- und Außenerwartung finden. Das gilt sowohl für den Beruf als auch für Ihr soziales Umfeld. Sie sollten sich also nicht nur aufopfern, um es anderen recht zu machen. Sagen Sie stattdessen auch mal Nein, um nicht an Ihre Grenzen zu stoßen. Planen Sie außerdem immer ausreichend Freiräume und Auszeiten für sich selbst ein, um wieder Energie tanken zu können. So können Sie der Krankheit langfristig vorbeugen.

Stress im Büro vermeiden

Versuchen Sie nicht immer alles alleine zu schaffen: Sprechen Sie stattdessen mit Kollegen über berufliche Angelegenheiten und Probleme und versuchen Sie gemeinsam Lösungswege zu finden. Was Ihre Aufgaben betrifft, so hilft Zeitmanagement Ihnen dabei, sich nicht zu verzetteln, falls Sie Aufgaben nicht delegieren können. Schrauben Sie zeitgleich Erwartungen an sich und an Ihre Arbeitsumwelt herunter. Machen Sie sich klar, dass Sie nicht jede Aufgabe perfekt erledigen können. Stellen Sie auch keine unrealistischen Erwartungen an eine mögliche Anerkennung durch Ihren Chef oder Kollegen, denn Sie könnten dabei enttäuscht werden. Grundsätzlicher Tipp: Verlieren Sie im Arbeitsalltag nicht Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse aus den Augen.

Gesunde Lebensweise als Burnoutprävention

Bauen Sie in Ihrer Freizeit mit Sport Stress ab. Bewegen Sie sich dafür am besten täglich mindestens 30 Minuten. Auch Entspannungsübungen oder autogenes Training können Ihnen beim Stressabbau helfen. Außerdem sollten Sie den Konsum von Aufputsch- oder Genussmitteln wie Nikotin, Koffein und Alkohol einschränken. Oft werden diese Produkte zur vermeintlichen Stressentlastung genutzt, indem sie den Körper trotz Erschöpfungszustand über seine Grenzen hinaus weiter antreiben. Eine Erschöpfung tritt dann schließlich aber erst recht ein.

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