PsychologieNegative Menschen: So kannst du dich vor ihnen schützen

Negative Menschen begegnen uns in unserem Leben nicht nur einmal. Manchmal gehören sie sogar zu unserem Familien- oder Freundeskreis oder zum Kollegium bei der Arbeit. Was du tun kannst, um dich vor ihrer Negativität zu schützen, erfährst du hier.

Das Leben ist nicht immer einfach und nein, es ist definitiv nicht fair. Denn einigen Menschen auf dieser Welt geht es sehr gut, während andere permanent Pech haben oder sogar schwere Schicksalsschläge überleben müssen. Dennoch ist das Leben schön: Das sehen und erleben jedoch nur die Menschen, die das auch sehen wollen. Negative Menschen sehen immer nur das Schlechte und ziehen andere Menschen mit sich in den Negativitätssumpf oder rauben ihnen die Energie. Wir haben ein paar Tipps, wie du dich vor ihnen schützen kannst.

 

Anzeichen: Daran erkennst du negative Menschen

Als negative Menschen bezeichnet man Personen, die eine negative Einstellung zum Leben haben. Das äußert sich vor allem durch diese 7 Punkte:

  • Sie wünschen sich Unmögliches (zum Beispiel reich geboren zu sein).
  • Sie geben auf, ohne überhaupt erst zu versuchen und finden dafür unendlich viele Gründe.
  • Sie beschweren sich über alles und jeden – es geht ihnen einfach immer schlecht.
  • Sie reden nie darüber, wenn mal etwas gut gelaufen ist oder schön war.
  • Sie nehmen Kritik und Scherze sofort persönlich.
  • Sie sind egozentrisch – es dreht sich immer alles nur um sie.
  • Sie vergleichen sich permanent mit anderen, machen sie schlecht und sind neidisch.

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So schützt du dich vor negativen Menschen

1. Negative Menschen erkennen

Der wichtigste Schritt ist, so banal es klingt, zu erkennen, dass ein Mensch ausschließlich negativ ist. Es kommt ganz auf unser Verhältnis zueinander an, ob wir einen negativen Menschen schnell als solchen erkennen: Manchmal gibt uns ein Mensch einfach permanent ein schlechtes Gefühl und zieht uns runter, doch wir haben das schon so akzeptiert. Nur, wenn wir einen negativen Menschen als solchen erkennen, können wir uns vor ihm schützen.

2. Die Herausforderung: Positive Gedanken stärken

Negative Menschen sind eine Herausforderung. Indem wir sie bewusst annehmen, können wir selbst wachsen und unsere eigene Positivität stärken, denn das ist am Ende die Kunst: Der Negativität eines anderen die eigene positive Lebenseinstellung entgegenzusetzen, sich abzugrenzen anstatt sich runterziehen zu lassen. Wo ein negativer Mensch Schlechtes sieht, finden wir Gutes – denn nur wer glücklich sein will, kann das auch sein oder werden.

3. Mitgefühl aufbringen

Negativität ist keine schöne Lebenseinstellung: Sie macht einem das Leben schwer oder mindestens schwerer, als es ist. Freiwillig und bewusst entscheidet sich niemand dafür. Wenn man mit einem negativen Menschen konfrontiert ist, kann man also versuchen Verständnis zu entwickeln: Warum ist diese Person so negativ geworden? Mitgefühl macht den anderen nicht weniger negativ, allerdings regt uns Negativität weniger auf, wenn wir ihr mit Mitgefühl begegnen.

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4. Negativität ansprechen

Auch wenn die Chancen, dass ein negativer Mensch seine Einstellung ändert, sehr gering ist, sollte man es dennoch versuchen: (Einmal!) freundlich mit dem Menschen zu sprechen und ihn damit zu konfrontieren, dass er sich nur auf schlechte Dinge konzentriert, anstatt auch mal etwas Gutes wahrzunehmen, kann vielleicht dazu führen, dass ein negativer Mensch sich seiner Negativität bewusst wird und es schafft, auch mal über seinen negativen Tellerrand hinaus zu schauen.

5. Die Balance: Nicht widerlegen und nicht bestätigen

Hilft ein konfrontierendes Gespräch nicht, sollte man der Negativität und dem Menschen, der sie verbreitet, nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. So hart das klingt: Wenn man nicht versucht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen und ihm auch nicht widerspricht, kann er sich nicht weiter ereifern. Ein „Schade, dass du das so empfindest“ bietet wenig Zündstoff für negative Tiraden.

6. Aus dem Weg gehen

Wenn alle Stricke reißen und man merkt, dass einem die Negativität eines anderen nicht guttut oder die Energie raubt, sollte man ihn aus dem Weg gehen. So hart das auch ist: Wenn ein Mensch überzeugt in seiner Negativitätsspirale lebt, kann nur er sich daraus befreien. Wenn man nichts tun kann, um zu helfen, sollte man sich selbst schützen.

 

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