Psyche

WHO erkennt Burnout an - was du jetzt dazu wissen musst

Endlich ist es so weit: Burnout wurde jetzt von der WHO anerkannt - allerdings nicht als Krankheit. 

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Eine jahrelange Diskussion zwischen den Experten hat nun ein Ende - oder sie fängt gerade erst an: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erweitert ihre Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) und erkennt Burn-out als "Faktor, der die Gesundheit beeinträchtigen kann", an. Als Krankheit ist die das Burnout allerdings nicht eingestuft worden.

Burnout-Definition laut WHO

Wer unter "chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird" leidet, der ist laut der WHO an Burnout erkrankt. Zudem gibt es laut der "Zeit" drei Kriterien, nach denen die psychische Erkrankung diagnostiziert wird:

  1. ein Gefühl von Erschöpfung
  2. zunehmende geistige Distanz oder negative Haltung zum eigenen Job
  3. verringertes berufliches Leistungsvermögen

Burnout-Syndrom: So kannst du der Krankheit vorbeugen

Weitere Stressoren werden außer Acht gelassen

Die Weltgesundheitsorganisation weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich nur bei psychischen Problemen, die durch den Job verursacht sind, um Burnout handelt - und genau da liegt das Problem. Chronischer Stress am Arbeitsplatz ist natürlich meist der maßgebliche Faktor, der die psychische Krankheit begünstigt. Oft ist jedoch nicht alleine der Job der Auslöser, sondern es handelt sich um eine Summe mehrerer Faktoren.

Wer zusätzlich mit Belastungen im privaten Umfeld zu kämpfen hat, kann auch den Stress im Beruf nicht so leicht verarbeiten, wie Personen mit einem intakten sozialen Gefüge. Was die Experten der WHO völlig außer Acht lassen: Auch Mütter, die nicht arbeiten gehen, können an Burnout erkranken. 

Die Diagnose sollte deshalb viel differenzierter sein, als sich nur auf beruflliche Stressoren für Burnout zu beziehen. 

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