Schlaganfall Symptome: Jede Sekunde zählt

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Deuten Sie Schlaganfall Symptome richtig. So können Sie Leben retten!
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So handeln Sie im Notfall

Alle drei Minuten hat in Deutschland ein Mensch einen Schlaganfall. Alle neun Minuten stirbt jemand an den Folgen. Schlaganfall Symptome sind kaum bekannt.

Zeit ist Hirn - mit dieser Aussage bringen Neurologen es auf den Punkt: Je früher Schlaganfall-Patienten behandelt werden, desto mehr Hirnzellen können gerettet werden. Am besten stehen die Chancen innerhalb der ersten Stunde. Nach vier Stunden kann es bereits zu spät sein. Dann bleiben Behinderungen zurück, z. B. Lähmungen oder Sprachstörungen, wie bei etwa der Hälfte der Patienten. Woran erkennt man einen Schlaganfall? Was sind Schlaganfall Symptome? Und kann man ihn vorhersehen?

Warnungen ernst nehmen

Experten schätzen, dass sich etwa jeder dritte Schlaganfall vorher ankündigt. Versteckte Schlaganfall Symptome sind Schwindelanfälle, Taubheitsgefühle in Armen oder Beinen und Probleme beim Sprechen. Da viele Schlaganfall Symptome schnell wieder verschwinden, werden sie häufig nicht ernst genommen. Dabei sollte schon beim kleinsten Verdacht ein Arzt aufgesucht werden: Er kann mit blutverdünnenden Medikamenten einen drohenden Schlaganfall verhindern.

Akutfälle richtig deuten

Einen Schlaganfall zu erkennen, ist für Laien gar nicht so einfach. Denn die Schlaganfall Symptome reichen von halbseitigen Lähmungen bis hin zu Übelkeit, Erbrechen oder Brustschmerzen. Häufig können die Patienten nicht mehr richtig sprechen oder haben Sehstörungen. Bei Unsicherheit empfehlen Mediziner einen einfachen Diagnose-Test: Der Betroffene soll versuchen, die Arme zu heben, zu lächeln und zu sprechen. Kann er das nicht, ist ein Schlaganfall sehr wahrscheinlich.

Bestmöglich versorgen

Die häufigste Ursache für einen Schlaganfall ist ein verstopftes Blutgefäß. Der Auslöser sind sogenannte Blutpfropfe, die sich überall im Körper bilden können. Besonders gefährdet sind Gefäße, die durch Kalk- und Fettablagerungen verengt sind. Ein solcher Blutpfropf kann über die Blutbahn ins Gehirn gelangen und dort eins der feinen Gefäße verstopfen. Die Folge: Die Nervenzellen werden nicht ausreichend versorgt und drohen abzusterben. In der Klinik sehen die Ärzte auf einer Computertomografie, wo die Durchblutung blockiert ist. Sie verabreichen spezielle Medikamente über Infusionen, die den Blutpfropf gezielt auflösen (Lyse). So früh wie möglich beginnt dann eine Frührehabilitation mit Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. So wird das Risiko von Folgeschäden erheblich verringert.

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