Hitze extrem

44 Grad in Deutschland – Wetter-Experte warnt eindringlich!

Hitze-Alarm in Deutschland! Am Wochenende drohen uns jetzt 44 Grad. Jetzt schlägt ein Experte Alarm.

Deutschlandkarte auf einem Wüstenboden - Symbolbild extreme Hitze und Dürre
Deutschland ächzt unter der extremen Hitzewelle. Foto: Stadtratte/iStock
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Am Wochenende könnte es in Deutschland so heiß werden wie noch nie zuvor. Meteorolog*innen warnen vor Temperaturen von bis zu 44 Grad. Ein Wert, der alles bisher Dagewesene toppen würde.

Wetterexperte Karsten Brandt zeigt sich der „Bild-Zeitung“ gegenüber alarmiert: Als er die aktuellen Prognosen sah, sei er „sprachlos“ gewesen. Solche Temperaturen habe es hierzulande bislang nicht gegeben. Sein eindringlicher Appell: „Bleibt zu Hause – draußen ist es zu gefährlich.“ Er spricht sogar von einer Notlage.

Berlin im Hitze-Fokus

Besonders kritisch könnte es am Sonntag in Berlin und Brandenburg werden. Dort sehen Wettermodelle Temperaturen von bis zu 44 Grad. Auch in Magdeburg, Frankfurt (Oder) und rund um Cottbus droht extreme Hitze.

Im Süden und in Bayern werden bis zu 38 Grad erwartet. Grund für die dramatische Entwicklung ist ein sogenannter „Hitzedom“ – eine festhängende Hochdrucklage, die extrem heiße Luft aus Frankreich nach Deutschland schiebt.

„Thermische Unwetterlage“ – Gefahr für Menschenleben

Schon jetzt ist klar: Diese Hitzewelle wäre selbst im Vergleich zum bisherigen Rekord von 41,2 Grad (gemessen am 25. Juli 2019 in Duisburg und Tönisvorst) außergewöhnlich. Damals handelte es sich um einen punktuellen Höchstwert, diesmal könnte sich die Hitze flächendeckend und über Tage hinweg aufbauen.

Der Meteorologe warnt vor einer „thermischen Unwetterlage“. Besonders gefährdet seien ältere und geschwächte Menschen. Dehydrierung, Kreislaufprobleme und eine steigende Zahl an Schlaganfällen könnten die Folge sein. Auch Krankenhäuser müssten sich auf deutlich mehr Patient*innen einstellen.

Jetzt ist die Politik gefragt

Brandt fordert konkrete Maßnahmen: Kühlzentren, klare Kommunikation – und notfalls sogar Unterstützung durch die Bundeswehr. Die Hitzewelle müsse „Chefsache“ werden. Auch Nachbarschaftshilfe sei jetzt wichtiger denn je, um besonders gefährdete Menschen zu schützen.

Zusätzlich warnt das Bundesamt für Strahlenschutz vor extrem hoher UV-Belastung: Mit einem UV-Index von 8 bis 9 erreicht die Sonneneinstrahlung am Wochenende ein sehr hohes Niveau. Ohne ausreichenden Schutz drohen Sonnenbrand und gesundheitliche Schäden in kürzester Zeit.

Fest steht: Dieses Wochenende verlangt uns einiges ab. Umso wichtiger ist es jetzt, auf sich und andere zu achten.