Gesundheit5 Gründe warum Flip Flops ungesund sind

Flip Flops sind ungesund - 5 Gründe
Flip Flops sind praktisch aber ungesund
Foto: iStock
Inhalt
  1. Flip Flops belasten die Gelenke
  2. Auch Bakterien lieben Flip Flops
  3. In Flip Flops verkrampfen die Zehen
  4. Flip Flops erhöhen das Verletzungsrisiko
  5. Flip Flops könnten mit Schadstoffen belastet sein
  6. Worauf man bei Flip Flops achten sollte

Flip Flops gehören zum Sommer wie der Glühwein zum Winter. Doch die leichten Schlappen sind ungesund. Fünf Gründe, auf Flip Flops zu verzichten.

 

Flip Flops belasten die Gelenke

Flip Flops haben per se dünne Sohlen. Diese dämpfen beim Auftreten nicht, sodass unsere Zehen höherem Druck ausgesetzt sind. Dadurch können sich die winzigen Gelenke unserer Zehen entzünden. Je größer die Belastung für den Fuß, desto eher bekommen wir Fußschmerzen.

Hinzu kommt: Wer viel mit Flip Flops unterwegs ist, steigert sein Risiko, Hüft- und Rückenprobleme zu erleiden.

 

Auch Bakterien lieben Flip Flops

Eine Untersuchung der University of Miami ergab, dass sich auf unseren Füßen über 18.000 Bakterien tummeln, wenn wie Flip Flops tragen. Haben wir auch nur eine winzige Verletzung am Fuß, können die Bakterien in unseren Körper gelangen und Krankheiten auslösen.

 

In Flip Flops verkrampfen die Zehen

Da Flip Flops naturgemäß nur an zwei Riemchen an unseren Füßen halten, ist es unseren Zehen überlassen, die Schlappen zu fixieren. Dabei können unsere Zehen verkrampfen, wie eine Studie der Auburn University in Alabama herausfand.

Bei Sandalen, die auch an unserer Fersen befestigt sind, bleibt die Sohle dagegen nicht so oft am Boden hängen.

 

Flip Flops erhöhen das Verletzungsrisiko

Umknicken, hängen bleiben, stolpern: Wer Flip Flops trägt, ist gefährdeter, sich zu verletzen, als diejenigen, die festes Schuhwerk tragen. Die leichten Sandalen verrutschen schneller und bleiben eher stecken. Schürfwunden, Risse in der Haut und zwischen den Zehen sind die Folge.

Auch Blasen an den Füßen sind bei Flip Flops fast schon eine zwangsläufige Begleiterscheinung.

 

Flip Flops könnten mit Schadstoffen belastet sein

Der Fernsehsender WDR hat einen Labortest in Auftrag gegeben: Wie sehr sind Flip Flops mit Schwermetallen, Lösungsmitteln & polyzyklischen Kohlenwasserstoffen belastet? Das Ergebnis ist schockierend: Rund die Hälfte der getesteten Flip Flops enthielt mindestens einen dieser Schadstoffe, die in Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

 

Worauf man bei Flip Flops achten sollte

Trotz der vielen Gründe, die gegen Flip Flops sprechen, muss man sie nicht zwangsläufig alle verteufeln. Worauf man bei Flip Flops unbedingt achten sollte:

  • Auch Flip Flops sollten ein richtiges Fußbett haben, das unseren Gang dämpft und die Gelenke schont. Gleichzeitig sollte die Sohle etwas dehnbar sein, damit die Zehen beim Auftreten leicht abrollen können. Und: Die Sohle sollte nicht zu dünn sein!
  • Die Flip Flops sollten perfekt sitzen, also die richtige Größe haben, damit sie nicht so leicht verrutschen.
  • Die Riemchen sollten möglichst breit sein, um den Fuß bestmöglich zu stabilisieren.
  • Die Zehentrenner an den Flip Flops sollte nicht zu hart sein. Je härter der Zehentrenner, desto größer das Risiko für Blasen. Ideal sind Zehentrenner aus Stoff.
  • Das Sohlenmaterial sollte hochwertig sein. Es sollte weder mit Chemikalien belastet sein, noch schnell kaputt gehen. Flip Flops aus Kork oder Leder (s. Foto oben) sehen schick aus und schonen die Füße.
  • Flip Flops sind super dafür geeignet, an den Strand oder ins Schwimmbad zu gehen - vorausgesetzt, die Strecke ist nicht zu weit. Wer weiß, dass er den ganzen Tag unterwegs sein wird, sollte zu "gesünderem" Schuhwerk greifen.
 

 

 

(ww7)

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