7 Tipps, mit denen du beim Essen sparen kannst!
Am Ende des Monats ist nur noch wenig Geld fürs Essen übrig? Wir verraten, wie du im Supermarkt und in der Küche sparen kannst, ohne Kompromisse beim Genuss einzugehen.
Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw. mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst.
Angesichts steigender Lebensmittelpreise vergeht einem schnell mal der Appetit. Aber mit ein bisschen Umdenken und Planung lässt sich beim Einkaufen und Kochen locker der ein oder andere Euro sparen. Mit unseren Tipps kannst du günstig essen, ohne auf Fertigprodukte zurückgreifen zu müssen.
1. Meal Prep statt Mittagstisch
Am meisten sparst du beim Essen, wenn du mittags nicht in die Kantine oder zum Imbiss gehst, sondern dein Mittagessen von Zuhause mitbringst. Dafür musst du dich abends nicht mal extra in die Küche stellen, wenn du am Vortag einfach eine doppelte Portion von deinem Rezept vorkochst.
Alternativ kannst du mit unserer Anleitung auf lecker @ Bauer Media Group einen Wochenplan für die ganze Familie erstellen. Der Clou von Meal Prep ist, dass du nur einmal pro Woche einen Großeinkauf machst und damit 5–7-mal kochen kannst. Du streckst die Zutaten also über mehrere Tage. Dadurch hast du mehr Abwechslung beim Essen und verhinderst Lebensmittelverschwendung, weil keine Reste übrigbleiben.
2. Zutaten nach Saison wählen
Saisonales Obst und Gemüse ist immer günstiger als exotische Exportware. Mit einem Saisonkalender weißt du genau, wann welche Lebensmittel aus heimischem Anbau gerade Erntezeit haben. Für eine gute Übersicht sorgt das große Saisonkalender-Poster von Listenwissen. Das gilt über die Jahresgrenzen hinweg und zeigt alle Saisonwaren auf einen Blick.
Achte darauf, dass die Saisonware auch wirklich der Star des Gerichts ist und nicht bloß ein Topping. Um beim Essen zu sparen, sollte das Rezept insgesamt möglichst wenige Zutaten haben und auf einen hohen Anteil von Sattmachern setzen. Das können neben Nudeln, Kartoffeln, Reis oder anderen Kohlenhydraten auch Hülsenfrüchte sein. Kichererbsen, Linsen und Bohnen enthalten viele Proteine und halten ordentlich satt.
Pro-Tipp: Getrocknete Hülsenfrüchte sind deutlich günstiger als die Dosenvariante. Du musst sie vorher zwar kurz einlegen, sparst damit aber bares Geld!
3. Sonderangebote vergleichen
Statt alle Lebensmittel im nächstbesten Supermarkt einzukaufen, lohnt es sich, die Angebote zu vergleichen. Das bedeutet, dass du den Großeinkauf in mehrere kleine Einkäufe mit unterschiedlichen Stopps aufteilst. Solange alle Läden fußläufig oder mit dem Auto erreichbar sind, kannst du auf diese Weise beim Einkauf sparen.
Pro-Tipp: Besorg dir die Apps von den Supermärkten und Discountern in deiner Nähe. Darin findest du oft zusätzliche oder bessere Sonderangebote und kannst beim Scannen des App-Codes auf dem Handy nochmals sparen!
4. Memo machen und mitnehmen
Einkaufen ohne Einkaufszettel ist möglich, aber sinnlos. Du vergisst bloß die Hälfte der Sachen, die du brauchst, und kaufst stattdessen Dinge, die du gar nicht benötigst oder schlimmstenfalls bereits zu Hause hast. Mit dem Zettel in der Hand bist du außerdem wieder schneller aus dem Laden raus. Vor allem, wenn du die Produkte in der Reihenfolge anordnest, wie du sie räumlich im Supermarkt findest.
Als äußerst praktisch hat sich dieser Zettelblock mit Magnet und Stift von Friendly Fox erwiesen. Du heftest ihn einfach an deine Kühlschranktür und notierst direkt, wenn die Milchpackung oder die Ketchup-Flasche leer sind. So behältst du den Überblick über dein Lager und vergisst nichts im Supermarkt.
5. Waschen, nicht schälen
Warum alles schälen, wenn so viele Vitamine und Nährstoffe direkt unter der Schale stecken? Bei Bio-Obst und -Gemüse kannst du die Schale ruhig dranlassen – das spart Zeit und Geld, denn du hast so weniger Verschnitt. Wichtig ist nur, dass du die Möhren, Äpfel oder Gurken vor dem Essen gründlich abwäschst.
Wenn doch mal geschält werden muss: Der Sparschäler macht seinem Namen alle Ehre, weil er die Schale besonders dünn und sparsam entfernt. Bei Amazon gibt es den smarten Schäler als Duo, damit du und deine Küchenhilfe parallel loswerkeln könnt.
6. Selbermachen statt kaufen
Aus Bequemlichkeit greifen wir im Supermarkt gerne zu vorgeschnittenen Snack-Produkten. Die sind aber viel zu teuer und lassen sich mit überschaubarem Aufwand günstiger selber machen. Wenn du gerade eh für ein Gericht Zwiebeln schneidest, kannst du einfach etwas mehr vorbereiten und portioniert im Gefrierfach aufbewahren. So schaffst du nach und nach einen Vorrat, auf den du jederzeit zurückgreifen kannst.
Damit du weniger teure Lebensmittel verschwendest, kannst du sie auch einkochen, bevor sie schlecht werden. Richtig sparen kannst du auch hier, wenn du heimisches Obst und Gemüse zur Saison einmachst. So sorgst du auch im tiefen Winter mit Gartenmarmeladen & Co. für einen Hauch Sommer!
7. Auf Küchenhelfer setzen
Wenn du beim Kochen sparen willst, lohnt sich die Investition in ein paar ausgewählte Küchenhelfer. Der Airfryer ist beispielsweise eine energieeffiziente Alternative zum großen Backofen und macht sogar die Mikrowelle unnötig. Auf kleinen Raum verteilt sich die Hitze nämlich deutlich schneller. Das ist gerade in kleinen Single- oder Pärchen-Haushalten praktisch.
Bei Lecker.de haben wir hier übrigens die besten Heißluftfritteusen getestet.
Energie sparen und dadurch günstiger kochen kannst du ebenfalls, indem du das Essen mit Restwärme auf dem Herd fertig garst, den Deckel beim Aufkochen von Wasser auflegst oder du beim Brötchen-Aufbacken auf das Vorheizen vom Ofen verzichtest.













