"Handstand-Lucki" privatBares für Rares-Star Ludwig Hofmaier – So spannend ist sein Leben!

Bekannt geworden ist Ludwig Hofmaier als Weltmeister im Handlaufen und wird seither auch „Handstand-Lucki“ genannt. Was wir sonst noch über den "Bares für Rares"-Star wissen, erfahrt ihr hier! 

Inhalt
  1. Vom Hobby zur Leidenschaft
  2. Ludwig Hofmaier ging auf Händen zum Papst
  3. Vom Handläufer zum "Bares für Rares"-Händler



Vom Handläufer zum Antiquitätenhändler in der erfolgreichsten Nachmittagssendung des ZDF. Ludwig Hofmaier hat in seinem Leben schon so einige spannende Höhepunkte erlebt. Seit 2013 gehört er als Händler zum festen Bestandteil der ZDF-Doku-Soap „Bares für Rares“ mit Horst Lichter. Aber was wissen wir eigentlich sonst noch so über Lucki?

Bares für Rares
Wolfgang Pauritsch (l.), Susanne Steiger (2.v.l.), Fabian Kahl (M.), Ludwig Hofmaier (2.v.r.) und Walter Lehnertz (r.).
Foto: © ZDF/Frank Hempel
 

Vom Hobby zur Leidenschaft

Ludwig Hofmaier wuchs in einer zehnköpfigen Familie in Saal an der Donau auf und entdeckte schon früh seine Leidenschaft zum Kunstturnen. 1961 wurde er Bayerischer Meister und gewann sechsmal die Oberpfälzische Meisterschaft.
Aber nicht nur das Kunstturnen, sondern auch das Laufen auf Händen bereitete dem 1,55 Meter großen Lucki sehr viel Freude. In einem Interview verriet er, dass er schon als Kind mehr auf Händen als auf Füßen ging.
Aber das Handlaufen machte nicht nur ihm Spaß, sondern belustigte auch die Karnevalsgesellschaft Narragonia Regensburg, bei der er als Hofnarr mitmischte. Hier entwickelte sich auch die Idee, einen Langstreckenhandlauf zu wagen und so wettete Hofmaier darauf, eine Strecke von 20 Kilometern auf Händen zu schaffen.

 

Ludwig Hofmaier ging auf Händen zum Papst

Gesagt, getan. Erst wanderte er auf Händen von Saal an der Donau nach Regensburg (20 km), kurze Zeit später von Regensburg nach München (132 km). Aber damit war es ihm noch nicht genug. Ludwig Hofmaier verfolgte größere Ziele und so brach er am 21. April 1967 nach Rom auf – 1070 Kilometer. Unzählige Menschen, Zeitungen, Fernseh- und Radiosender begleiteten das Spektakel und machten „Handstand-Lucki“ zum Star.
Schon bei seiner vorherigen Tour nach München wurde er vom Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel freudig empfangen, aber das war kein Vergleich zur Begegnung am Ende seiner Romtour, denn dort wartete Papst Paul VI höchstpersönlich auf ihn und gab ihm den Segen. Noch heute zählt dieser Moment zu den Allergrößten in Ludwig Hofmaiers Leben, wie er selbst erzählte. 

 

Vom Handläufer zum "Bares für Rares"-Händler

Seine spektakulären Langstreckenhandläufe machten „Handstand-Lucki“ nicht nur bekannt, sondern schufen ihm neue berufliche Möglichkeiten. Hofmaier hatte Auftritte in Fernsehsendungen wie „Und Ihr Steckenpferd?“, „Sportschau“, „Aktuelles Sportstudio“ und „Markus Lanz“. Außerdem gab er Autogramme und wurde mit seinem Handstand viel gebuchter Werbeträger. Mit seiner Popularität gelang es ihm sogar erfolgreich in die Gastronomie einzusteigen und so führte er zeitweise drei Lokale in Regensburg. In dem Kurzfilm Play Harlekin aus 1966 spielte er die Hauptrolle


Gemeinsam mit seiner Frau lebt der "Bares für Rares"-Händler seit den frühen 1970er Jahren in Offenburg. Hier etablierte er sich im Laufe der Zeit als Antiquitätenhändler. Aber die meiste Zeit ist er immer noch auf Tour. Nicht mehr auf Händen, aber dafür mit einem Wohnmobil voller Antiquitäten, auf dem Weg zu Flohmärkten und Messen in ganz Europa. Wenn er nicht gerade am Set der ZDF-Sendung "Bares für Rares" ist und die Zuschauer begeistert. 
Der Antiquitätenhandel wurde zu seiner neuen Leidenschaft und ein bisschen hat er seinen heutigen Erfolg seiner alten Leidenschaft, dem Handlaufen, zu verdanken! 

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