Österreich

Blinder Hundewelpe im Wald ausgesetzt!

Grausame Tat in Österreich: Besitzer haben einen Hundewelpen im Wald ausgesetzt, weil er blind ist.

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Wie herzlos! In Österreich sorgt der Fall des kleinen Kelpie-Mischlings-Welpen Nemo für Entsetzen. Der gerade einmal zehn Wochen alte Hund wurde von seinen Besitzern im Wald ausgesetzt – vermutlich, weil der Vierbeiner blind ist!

Österreich: Welpe allein im Wald ausgesetzt

Der Tierschutzverein "Aktiv Kärnten" berichtet auf seiner Facebookseite über den Fall. Der Hund von Spaziergängern soll dem Verein zufolge den Vierbeiner zufällig in einem Wald in Edling bei Völkermarkt entdeckt haben. Der Hund nahm die Fährte auf und führte seine Besitzer so zu dem Welpen, der mit einer roten Leine an einem Baum angebunden war.

Hätte das Tier seinen Artgenossen nicht gefunden, hätte die Geschichte des kleinen Nemo tragisch enden können, denn der Mischling saß regungslos an dem Baum, machte nicht auf sich aufmerksam und konnte selbst nicht befreien. Die Spaziergänger riefen nach ihrem Fund den Tierschutzverein, die den Hund mitnahmen.

Welpe Nemo ist auf beiden Augen blind

Bereits vor Ort vermuteten die Mitarbeiter des Vereins, dass der kleine Welpe nicht gänzlich gesund ist. Auf der Pflegestation bestätigte sich dann der Verdacht, denn der Hund konnte erst nach längerem Schnüffeln die Schale mit dem Futter entdecken – und das, obwohl der Vierbeiner sehr hungrig gewesen sein muss.

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Der Tierarzt stellte schließlich die Diagnose Optikushypoplasie. Die Erkrankung sorgt dafür, dass Nemo auf beiden Augen blind ist. Auf einem Auge könne er minimal hell und verzögert dunkel sehen, so der Tierschutzverein auf seiner Facebookseite. Der Verdacht liegt nahe, dass die Besitzer der Hund aufgrund seiner Erkrankung aussetzten.

Mittlerweile geht es dem Welpen aber wieder gut. "Zum Glück kommt er super mit seiner Beeinträchtigung zu recht und macht eigentlich all das was auch ein anderer Welpe tut", schreibt der Verein. Es gibt sogar bereits mehrere Interessenten für den Welpen. Bleibt zu hoffen, dass Nemo nach diesem schweren Start im Leben eine bessere Zukunft vor sich hat – mit Besitzern, die sich trotz seiner Einschränkungen um ihn kümmern.

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