Privilegien entzogen, doch Pflichten bleiben!

Christina Block: Auf dem Sorgerechts-Schock folgt die zweite Hiobsbotschaft

Nach dem Verlust des Sorgerechts für ihre Kinder erlebt Unternehmerin Christina Block den nächsten schweren Schlag. Während ihr ein Kontaktverbot verhängt wird, die elterlichen Privilegien also entzogen werden, seht es jetzt um Verpflichtungen.

Christina Block, in schwarzer Jacke und rotem Schal, spricht ergriffen in ein Mikrofon.
Christina Block will weiterhin für ihre Rolle als Mutter kämpfen. Foto: IMAGO / Eventpress
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Für jede Mutter ist der Gedanke kaum auszuhalten: Die eigenen Kinder nicht mehr sehen zu dürfen. Genau das ist für Christina Block, Tochter des Steakhaus-Gründers Eugen Block, nun Realität. Nach einem langen und schmerzhaften Rechtsstreit hat ein dänisches Berufungsgericht ihr das Sorgerecht für ihre Kinder Klara und Theodor endgültig entzogen – und das mit einer Begründung, die sie tief trifft.

Gericht in Dänemark entscheidet gegen Christina Block

Das Urteil fiel in Viborg, Dänemark, nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen zwischen Christina Block und ihrem Ex-Mann Stephan Hensel. Entscheidend waren laut Gericht die Aussagen der Kinder selbst: Sie sollen keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter wünschen. Die Richter begründeten, die Kinder seien schwer traumatisiert – ein Kontakt mit der Mutter sei ihnen nicht zuzumuten.

Ein von Christina Block beantragtes neues psychologisches Gutachten wurde abgelehnt. Die Begründung: Es gebe bereits genug Informationen, um die Lage einschätzen zu können. Eine Entfremdung der Kinder durch den Vater konnte laut Gericht nicht nachgewiesen werden.

Für die 49-Jährige ist diese Entscheidung ein Schock. Sie hat sich jahrelang bemüht, das Verhältnis zu ihren Kindern zu retten – doch das Urteil bedeutet nun einen endgültigen Bruch.

„Ich bin erschüttert“ – Christina Block reagiert auf das Urteil

Gegenüber „Focus Online“ zeigte sich Christina Block tief betroffen: „Ich bin erschüttert“, sagte sie.

Sie habe gehofft, dass das Gericht endlich ein familienpsychologisches Gutachten anordnen würde, um die Situation objektiv zu bewerten. Ihrer Ansicht nach hätte eine neutrale Untersuchung gezeigt, dass ihre Kinder in Gefahr seien.

Außerdem wirft sie ihrem Ex-Mann vor, genau dieses Gutachten verhindert zu haben. „Es ist ihm erneut gelungen, die Begutachtung der Kinder zu blockieren“, so Block weiter.

Trotz allem will sie nicht aufgeben: Sie plane, den Fall notfalls bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu bringen. Ihr Ziel bleibt klar – den Kontakt zu ihren Kindern eines Tages wiederherzustellen.

Hohe Unterhaltsforderung trotz Kontaktverbot

Als wäre der Verlust des Sorgerechts nicht schon schlimm genug, steht Christina Block nun vor der nächsten Belastungsprobe: Trotz des bestehenden Kontaktverbots soll sie mehrere tausend Euro Unterhalt im Monat zahlen – und das rückwirkend.

Wie „Focus Online“ berichtet, fordert der Vater der Kinder rund 3.800 Euro monatlich – berechnet nach der sogenannten Düsseldorfer Tabelle. Für Block bedeutet das eine doppelte Belastung: emotional, weil sie ihre Kinder nicht sehen darf, und finanziell, weil sie dennoch zahlen muss.

Ihr Ex-Mann lässt über seinen Anwalt ausrichten, dass sie unabhängig von der familiären Situation finanziell für die Kinder aufkommen müsse.

Familiendrama auch innerhalb des Hauses Block

Auch in der bekannten Unternehmerfamilie bleibt der Streit nicht ohne Folgen. Eugen Block, der Vater von Christina, hat im Verfahren die Aussage verweigert und stattdessen eine Beschwerde gegen die zuständige Richterin eingereicht. Er wirft ihr Befangenheit vor – sein Anwalt sprach von einem möglichen „Regelverstoß“, der die Unabhängigkeit des Gerichts infrage stellen soll.

Doch die Richter:innen in Dänemark sehen das gelassen. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde habe keinen Einfluss auf das laufende Verfahren, betonten sie. Außerdem habe Eugen Block keinen formellen Befangenheitsantrag gestellt. Für Christina bedeutet das: Sie steht weitgehend allein da.

Unternehmerin zeigt sich kämpferisch

Christina Block, deren Privatleben jetzt schon so lange im Rampenlicht steht, will weiter kämpfen – auch wenn sie gerade viel verloren hat. Der Verlust des Sorgerechts, das Kontaktverbot und die hohe Unterhaltsforderung lasten schwer auf ihr. Trotzdem macht sie deutlich, dass sie nicht aufgeben will.

Ihre Geschichte berührt viele Mütter, die sich fragen, wie es so weit kommen konnte. Denn hinter dem öffentlichen Streit steckt auch das Schicksal einer Frau, die einfach wieder Teil des Lebens ihrer Kinder sein möchte.

Ein Familienkrieg ohne Sieger

Für Christina Block ist das Urteil eine Zäsur – und doch kein Ende. Sie kämpft weiter, während die Öffentlichkeit mit großer Zerrissenheit zuschaut. Der Fall zeigt, wie zermürbend und komplex Sorgerechtsstreitigkeiten sein können – vor allem, wenn er über Ländergrenzen hinaus geht.

Wie es für Christina Block weitergeht, ist offen. Sicher ist nur: Sie gibt sich öffentlich kämpferisch, will sich im Streit um ihre Kinder nicht geschlagen geben – egal, wie lang der Weg noch ist.