Für Mädchen & Jungen

Retro-Vornamen: Die schönsten Babynamen aus dem Jahr 1950

Babynamen aus den 50ern müssen weder spießig noch angestaubt sein. Wir zeigen die schönsten Vornamen.

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Ob Mode, Möbel oder Musik: Wenn es um Inspiration geht, lohnt manchmal ein Blick zurück. Warum also bei der Suche nach einem Babynamen nicht mal in der Vergangenheit stöbern? Immerhin zählen die im Deutschland der 50er-Jahre geborenen Kinder zur geburtenreichen Nachkriegsgeneration, den „Baby-Boomern“. Während im Osten der Sozialismus herrschte, der Westen von Kapitalismus geprägt war, wurden in diesem Jahrzehnt pro Jahr über eine Million Babys geboren.

Du kannst Hipsternamen nicht viel abgewinnen und bist auf der Suche nach einem Retro-Babynamen, der trotzdem modern wirkt? Das sind die schönsten Vornamen aus den 1950er-Jahren aus aller Welt, die heute modern wirken und damals schon im Trend lagen.

Babynamen aus den 50ern für Mädchen

Viele Namen der 50er sind nicht besonders spektakulär (siehe Infokasten). Diese 7 Babynamen für Mädchen sind aus dem (modischen) Jahrzehnt der Polka Dots und Cat-Eye-Sonnenbrillen inspiriert:

Anni

Der Name Anna war populär in den 50ern; wir finden die abgewandelte Form Anni aber mindestens genauso schön. Anni geht auf den alten hebräischen Mädchennamen Hannah zurück, der übersetzt u.a. "die Anmutige" bedeutet.

Gabriele

In Deutschland landete Gabriele in den 50er-Jahren unter den Top 10 der beliebtesten Vornamen für Mädchen. Der Name Gabriele hat einen biblischen Hintergrund: Er kommt aus dem Hebräischen und geht auf die Wörter „geber“ und „el“ zurück. Der Unisex-Name bedeutet übersetzt in etwa „Mann Gottes“ oder „Frau Gottes“.

Diane

In den 50ern war Diane vor allem in den USA beliebt. Hierzulande lässt er sich englisch als auch deutsch aussprechen und ist eine deutsche, englische und französische Schreibform des Namens Diana, was übersetzt so viel wie „die wie das Licht Schimmernde" bedeutet.

Judy

Judy stammt aus der englischen Sprache, hat seinen Ursprung aber im antiken Judäa. Daher geht der Name auf das lateinische Wort Judaeus zurück, das soviel bedeutet wie „zu Judäa gehörend“.

Linda

Der Vorname mit althochdeutschem Ursprung geht auf das Wort „lind“ zurück, welches übersetzt u.a. „sanft“ und „geschmeidig“ bedeutet. Daher wird Linda gerne mit „die Sanfte“ übersetzt.

Margarete

Der Name Margarete leitet sich von dem griechischen Wort „margarites“ ab, was „Perle“ oder „kostbarer Edelstein“ bedeutet. Er lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen, als die Heilige Margarete von Antiochia, eine Märtyrin, verehrt wurde.

Rosa

Rosa stammt wahrscheinlich ursprünglich aus dem Altpersischen und trägt die zusätzlichen Bedeutungen „die Rosengleiche“ und „die Rosenhafte“. Aus dem Lateinischen bedeutet der Name übersetzt „die Rose“.

Beliebte Babynamen der 50er für Mädchen & Jungen

Die folgenden 10 Babynamen für Mädchen und Jungen waren in den 1950er-Jahren angesagt.

Beliebteste Mädchen-Vornamen in den 50er-Jahren:

  1. Angelika

  2. Monika

  3. Sabine

  4. Karin

  5. Petra

  6. Gabriele

  7. Birgit

  8. Brigitte

  9. Renate

  10. Susanne

Beliebteste Jungen-Vornamen in den 50er-Jahren:

  1. Michael

  2. Peter

  3. Hans

  4. Klaus

  5. Wolfgang

  6. Thomas

  7. Jürgen

  8. Andreas

  9. Bernd

  10. Manfred

Babynamen aus den 50ern für Jungen

Diese 7 Babynamen für Jungen aus den 50ern sind auch heute noch modern und schön:

Alexander

Der aus dem altgriechischen stammende Vorname für Jungen geht auf den Namen Alexandros zurück. Dieser setzt sich aus den altgriechischen Wörtern „alexein“, was „abwehren“ und „schützen“ heißt sowie aus „aner“, was „Mann“ bedeutet, zusammen. Alexander wird daher gerne mit „der Beschützer“ übersetzt.

David

Der Vorname hat eine hebräische Herkunft sowie einen biblischen Ursprung. Übersetzt bedeutet David „der Geliebte“ und „der Liebling“.

Henry

Henry war in den 50er-Jahren in den USA ein beliebter Jungenname, der heute auch hierzulande die Top-Listen anführt (teilweise in der Schreibvariante Henri). Der Name Henry stammt aus dem Französischen und Englischen, hat jedoch einen althochdeutschen Ursprung und gilt als Variante des althochdeutschen Namens Heinrich. Henry wird mit „der Mächtige“ und „der Hausherr“ übersetzt.

John

John ist die englische Kurzform von Johannes. Der Name widerrum leitet sich aus dem Hebräischen ab und bedeutet so viel wie „Jahwe ist gnädig“ und „Jahwe ist gütig“. Jahwe ist der hebräische Name Gottes.

Mark

Mark leitet sich von dem Vornamen Markus ab, welcher sich auf „Mars“, den römischen Kriegsgott bezieht. Übersetzt wird der Name oft mit „der Kriegerische“.

Ove

Ove war ein beliebter Name in den 50er-Jahren in Skandinavien. Der Ursprung ist nicht sicher geklärt, jedoch ist die deutsche Variante der Vorname Uwe. Experten vermuten, dass sich der Name von dem altfriesischen Wort „ova“ für "tätig sein" ableitet.

Paul

In Großbritannien war Paul ein beliebter Name in den 50er-Jahren. Der Vorname geht auf den lateinischen Namen Paulus zurück, welcher direkt übersetzt „klein“ bedeutet. Daher wird Paul gerne als „der Kleine“ übersetzt.

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