Kusstechniken und ihre Bedeutungen

Die wichtigsten Kussarten: Von Zungenkuss bis Gute-Nacht-Kuss

Mit Zunge oder ohne, ganz sanft oder sehr leidenschaftlich: Beim Küssen kommt es vor allem auf eines an und das ist das Gefühl. Wir stellen dir verschiedene Kussarten vor, was sie bedeuten und wie die unterschiedlichen Kusstechniken funktionieren.

Die wichtigsten Kussarten: Von Zungenkuss bis Gute-Nacht-Kuss
Neben dem klassischen Kuss auf den Mund gibt es noch viele weitere Kussarten. Foto: PeopleImages/iStock

Es ist eines der schönsten Gefühle, wenn sich nach langer Sehnsucht zwei Lippen endlich berühren ... Allerdings nur, wenn es zwischen den Kusspartnern auch harmoniert. Ob ein Kuss für Schmetterlinge im Bauch sorgt, hängt auch von der Art und Kusstechnik ab. Erfahre, welche verschiedene Kussarten es gibt und was die besten Küsse ausmacht.

Kussarten: Der romantische Wangenkuss

Er klingt so süß und unschuldig, doch der Wangenkuss sollte nicht unterschätzt werden! Besonders der Zeitpunkt ist hier der große Knackpunkt ... Soll ich, soll ich nicht oder muss ich sogar? In einigen Ländern gilt der Wangenkuss als Begrüßung. Häufig wird er als romantische Abschiedsgeste verwendet. Aber auch in einer festen Beziehung kann er ein liebevoller Ausdruck von Zuneigung sein.

Küsschen links, Küsschen rechts ... in Ländern wie Spanien und Italien ist die Begrüßung per Wangenkuss nichts Ungewöhnliches. Allerdings solltest du wissen, WIE der Wangenkuss hier angewendet wird. Würdest du wortwörtlich die beiden Wangen deines Gegenübers abküssen, könnte das für Verwirrung sorgen. Handelt es sich um eine normale Begrüßung, so wird der Kuss häufig nur angedeutet. Zwei Personen berühren sich sanft mit den Wangen, während beide mit ihren Lippen einen Kussmund in der Luft formen und ein Kussgeräusch machen.

Handelt es sich aber um einen Wangenkuss als Abschied nach einem Date, so küsst eine Person die andere liebevoll mit den Lippen auf die Wange. Wichtig bei dieser Kusstechnik ist, die Lippen nicht zu sehr zu befeuchten. Schließlich möchte niemand eine nasse Wange haben ...

Der (erste) Kuss auf den Mund

Wenn sich zwei Menschen das erste Mal auf den Mund küssen, ist eine ganz besondere Magie im Raum. Der Moment, bevor sich die Lippen berühren, ist fast noch aufregender. In Millimeterarbeit bewegen sich die Köpfe leicht zur Seite geneigt aufeinander zu. Die Spannung ist greifbar. Wenn sich die Lippen dann endlich berühren, ist es fast wie eine Befreiung.

Doch auch hier gilt es einiges zu beachten. Gerade wenn sich zwei Menschen das erste Mal auf den Mund küssen, solltest du nicht zu voreilig vorgehen. Feuchte Küsse solltest du dir für einen späteren Zeitpunkt aufheben. Ein "normaler" Kuss auf den Mund verzichtet auf Zunge und übertriebene Leidenschaft, was nicht heißt, dass dieser Kuss nicht auch sehr schön sein kann und Intimität und Vertrauen schafft.

Bekannte Kussarten: Der Zungenkuss

Es ist der wohl leidenschaftlichste Kuss: der Zungenkuss. Ein Zusammenspiel aus Lippen und Zunge macht den Zungenkuss, auch französischer Kuss genannt, zu einem der beliebtesten Küsse. Wie funktioniert ein "richtiger" Zungenkuss? Wichtig ist, dass du dich auf deinen Kusspartner einlässt und ihr einen gemeinsamen Kuss-Rhythmus findet. Die Lippen leicht geöffnet, beugt ihr euch zueinander, sodass eure Lippen dann perfekt ineinander passen. Die Köpfe solltet ihr dabei leicht schräg halten. Während ihr eure Lippen öffnet, kommt außerdem die Zunge zum Einsatz. Du kannst mit deiner Zunge vorsichtig die Zunge des anderen berühren und spielerisch umkreisen.

Taste dich dabei jedoch langsam voran! Niemals die ganze Zunge auf einmal in den Hals stecken ... Beim Zungenkuss geht es um Geben und Nehmen. Wechselt das Spiel mit der Zunge mit normalen Küssen ab.

Macht euch außerdem nicht zu viel Druck, wenn es bei eurem ersten gemeinsamen Zungenkuss noch nicht harmoniert. Übung macht den Meister! Wenn du dich wirklich darauf einlässt, kannst du sogar vom schlechten Küsser zur Zungenkuss-Meisterin werden. Da der Zungenkuss sehr intim ist, ist es wichtig, dass ihr aufeinander Rücksicht nehmt, damit sich jeder dabei wohlfühlt.

Verschiedene Kussarten: Hals küssen

Ein guter Kuss braucht nicht immer zwei Lippen! Eine sinnliche Geste stellt auch der Kuss auf den Hals dar. Diese Kussart eignet sich nicht unbedingt für die Öffentlichkeit, aber wenn ihr zu zweit zu Hause seid, dann schaffen Küsse am Hals des Partners eine intime und oft auch erotische Stimmung. Der Hals ist eine erogene Zone, was die Küsse dort sehr intensiv macht.

Besondere Bedeutung: Der Stirn-Kuss

Ein weniger leidenschaftlicher, aber dafür umso bedeutender Kuss ist der Kuss auf die Stirn. Gibt dir dein Partner häufiger einen Kuss auf die Stirn, solltest du sehr froh sein! Mit dieser Geste zeigt er dir, dass er dich beschützt und immer für dich da ist. Doch nicht nur in Liebesbeziehungen ist der Kuss auf die Stirn eine beliebte Form der Zuneigung. Erfahre mehr über die Bedeutung dieses Kusses:

Andere Art zu küssen: Der Gute-Nacht-Kuss

Auch hier geht es weniger um den Kuss an sich, sondern mehr um die symbolische Bedeutung dahinter. Der Gute-Nacht-Kuss ist, wie sein Name es bereits verrät, an ein bestimmtes Ritual geknüpft: das Gute-Nacht-Sagen am Abend. Bevor wir nachts unsere Augen schließen und in eine andere (Traum-)Welt verschwinden, ist es manchen Paaren wichtig, dem Partner einen Gute-Nacht-Kuss zu geben. Es ist meist ein kurzer Kuss auf den Mund, der die Verbundenheit miteinander symbolisieren und verstärken soll. Bevor sich zwei Menschen sozusagen "trennen", weil sie beide in einen Schlaf verfallen, "verabschieden" sie sich mit einem Gute-Nacht-Kuss.

Diese Geste kommt auch häufig zwischen Eltern und ihren Kindern vor. Gerade Kinder, die sich vor der Nacht fürchten, werden mit einem Gute-Nacht-Kuss beruhigt. Dieser Kuss kann dann auch in Form eines Wangenkusses oder Kusses auf die Stirn sein.

Der "Eskimo-Kuss": Das bedeutet er wirklich

Zwei Menschen, die ihre Nasen aneinander reiben: Das hat bestimmt jeder schon mal gemacht... Diese Geste ist vielen als Eskimo-Kuss bekannt. Doch eigentlich sollte hier nicht von Eskimo-Kuss die Rede sein!

Zwei Inuit-Frauen klären über die falsche Verwendung des Wortes "Eskimo-Kuss" auf. Der erste Fehler ist, diesen Kuss so zu bezeichnen. Der richtige Name lautet "Kunik-Kuss". Und auch die Technik des Kunik-Kusses ist anders als vermutet. Es geht nicht darum, die Nasen aneinander zu reiben. Bei dem besonderen Kuss der Inuit drückt eine Person ihre Nase liebevoll an die Wange des anderen.

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