Haare waschenErst Spülung, dann Shampoo: Warum Reverse Washing bei fettigen, feinen Haaren hilft

Wer mit fettigen oder feinen Haaren zu kämpfen hat, kann es mit "Reverse Washing" probieren. Dabei benutzt man beim Haare waschen erst die Spülung, anschließend das Shampoo.

Bei fettigen und dünnen Haaren ist die Ursache oft eine Überpflege. Um die Haare nicht zu sehr zu beschweren, kann man zu sogenanntem Reverse Washing, also der umgekehrten Haarwäsche, greifen.

Dabei wird nicht wie üblich, das Haar erst shampooniert und dann mit einer Spülung behandelt, sondern man geht genau andersherum vor. Erst werden die nassen Haare mit der Spülung behandelt und mit klarem Wasser ausgespült. Anschließend benutzt man wie gewohnt das Shampoo.

Reverse Washing: Haartrend bei trockener Kopfhaut
Erst Shampoo, dann Spülung? Beim "Reverse Washing" macht man's andersrum
Foto: iStock
 

Reverse Washing für feines, fettiges und lockiges Haar

Dr. Uwe Schwichtenberg, Landesvorsitzender vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD), sagt: "Das Shampoo spült die Pflegekomponenten des Conditioners wieder ab. Sie ist für fettige Haare oder sehr feines Haar geeignet, um die Haare nicht zu sehr zu beschweren oder zu überpflegen." So eignet sich Reverse Washing auch gut für lockiges Haar: Es wird nicht beschwert, die Locken fallen schön.

Bei der umgekehrten Haarwäsche bekommt das Haar ausreichend Feuchtigkeit. Zusätzlich soll es dem Haar mehr Volumen verleihen.

 

Mehr Volumen und Feuchtigkeit bei umgekehrter Haarwäsche

Bei trockener Kopfhaut ist das Reverse Washing allerdings nicht zu empfehlen. Hier benötigt Haut und Haar die Schutzschicht, die eine Spülung dem Haar idealerweise verleiht.

Wer gesundes Haar hat, kann Reverse Washing anwenden - muss aber nicht. Bei normalem Haar macht es keinen sichtbaren Unterschied, in welcher Reihenfolge man Shampoo und Spülung benutzt.

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(ww7)

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