Erstickungsgefahr! „Cotton Cloud“ ruft Kinder-Trinkbecher zurück
Neuer Rückruf von Kinderprodukten: Der Hersteller „The Cotton Cloud“ ruft vorsorglich Trinklernbecher zurück. Es besteht Erstickungsgefahr.
Der Hersteller „The Cotton Cloud“ hat jetzt vorsorglich Trinklernbecher für Kleinkinder zurückgerufen. Der Grund ist alarmierend: Wird der Becher beschädigt, kann sich am Deckel ein kleines Teil lösen. Und genau das stellt schlimmstenfalls Erstickungsgefahr dar!
Eltern sollten deshalb dringend prüfen, ob sie das betroffene Produkt zu Hause haben. Von der Verwendung wird dringend abgeraten.
Rückrufaktion bei „Cotton Cloud“-Trinklernbechern
Immer wieder kommt es zu Rückrufen, weil Produkte nicht die nötige Sicherheit bieten. Erst kürzlich sorgte nicht nur der Rückruf von mehreren Babynahrung Produkten wegen Verunreinigung durch Giftstoffe für Aufsehen, sondern auch ein ALDI-Rückruf mehrerer Kinderkostüme wegen möglicher Erstickungsgefahr. Jetzt teilt das Unternehmen „The Cotton Cloud“ in einem Rückruf mit, dass von ihren Produkten Erstickungsgefahr ausgehe. Wieder handelt es sich um ein beliebtes Produkt speziell für Kinder.
Der Konzern warnt Eltern in dem Schreiben: „Wir haben festgestellt, dass der Deckel reißen kann und sich bei starkem Ziehen ein kleines Teil lösen könnte.“
Konkret handelt es sich um vier Modelle des Trinklernbechers in verschiedenen Designausführungen der Marke „The Cotton Cloud“ mit den Artikelnummern: TTC-CLID-MEOW, TTC-CLID-VEGGIE, TTC-CLID-HEA, TTC-CLID-FUNKY.
Da die Produkte täglich verwendet werden, erhöht die dauerhafte Belastung des Materials das Risiko.
„Cotton Cloud“-Rückruf: Das können Eltern jetzt tun
Eltern, die betroffene Produkte zuhause haben, sollten diese auf gar keinen Fall weiter verwenden. Der Hersteller betont: „Wenn Sie eines der oben genannten Produkte besitzen, stellen Sie die Nutzung bitte umgehend ein und kontaktieren Sie uns unter contact@thecottoncloud.com, um eine vollständige Rückerstattung zu erhalten. Wir entschuldigen uns aufrichtig für die entstandenen Unannehmlichkeiten und danken Ihnen für Ihre Kooperation.“ Weitere Angaben zur Anzahl der betroffenen Artikel machte das Unternehmen in seiner Mitteilung zunächst nicht.
Erstickungsanzeichen beim Kind: So sollten Eltern reagieren
Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gehören Erstickungsunfälle zu den häufigsten unfallbedingten Todesursachen bei Kleinkindern. In seiner Broschüre weist das BfR darauf hin, dass insbesondere kleine Gegenstände häufig zur Gefahr werden. Dazu zählen unter anderem Münzen, Erdnüsse, Styropor, Kunststoffteile wie Legosteine, Knöpfe sowie magnetische Spielzeugbestandteile. Folgende erste Hilfsmaßnahmen empfiehlt der BfR Eltern bei Verdacht auf Erstickung:
Bei anhaltendem Husten oder Atemproblemen sofort Notruf 112 tätigen.
Feste Nahrung anbieten (z. B. Brot), um zu überprüfen, ob die Passage durch die Speiseröhre frei ist.
Bei scharfkantigen Gegenständen (Glas) aufgefasertes Papiertaschentuch in Apfelmus zu essen geben, nach Verschlucken einer Nähnadel anschließend Vorstellung in der Kinderklinik.
Unauffälliges Kind nur beobachten und Stuhlgang kontrollieren, um zu prüfen, ob der Fremdkörper ausgeschieden wird.








