Rekordsommer?

Härtester Sommer aller Zeiten? Das droht uns in den nächsten Monaten

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? Laut aktueller Prognosen schneller und krasser als gedacht.

 Bild mit blauem Himmel, Sonne und Thermometer: Rekordsommer 2026?
Foto: iStock/ Cylonphoto
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Aktuell macht der Sommer eine kleine Verschnaufpause: Der Auslöser für den dramatischen Wetter-Crash liegt hoch oben am Himmel: Der Jetstream – dieses mächtige Starkwindband in rund zehn Kilometern Höhe – mischt kräftig mit, wenn es um unser Wetter geht. Und genau dieses sensible System ist aktuell völlig aus dem Takt geraten. Dieser Wettertrog öffnet der kühlen Meeresluft vom Nordatlantik jetzt Tür und Tor – und schickt sie direkt zu uns! Das Ergebnis: feuchte, labile Luftmassen, die für Mitte Juni eindeutig zu kalt sind. Genau so fühlt sich die berüchtigte Schafskälte an. Und in diesem Jahr zeigt sie sich besonders ungemütlich und kalt.

Doch was bedeutet das für die nächsten Monate? Dürfen wir noch auf einen heißen Sommer hoffen? Wetterexperten sind sich einig!

Rekordsommer 2026? Dieser Monat wird besonders heiß

Der Juni bleibt weitestgehend wechselhaft, ist die Schafskälte (4. bis 20. Juni) jedoch einmal vorbei, ziehen auch die Temperaturen wieder an. Aktuelle Wettermodelle deuten schon jetzt darauf hin, dass der Juli rekordverdächtig heiß und trocken werden könnte. Grund dafür ist ein stabiles Hoch, das sich über Mitteleuropa festsetzen könnte und so die feuchten Atlantiktiefs konsequent nach Norden und Westen abdrängt.

Für uns heißt das Sonne satt und Temperaturen auf Höchstniveau: Im Rhein-Main-Gebiet und am Oberrhein kann das Thermometer wieder Richtung 35 bis 38 Grad klettern. Im Norden und an den Küsten sind zwischen 28 und 32 Grad drin. Hinzu kommen in den Ballungsräumen tropische Nächte. Die Wetter-Kombination aus Dauerhitze und fehlender Abkühlung kann den Juli zum anstrengendsten Monat des Sommers machen.

Abkühlung im August? So geht der Sommer weiter

Bundesweit kann der heiße Juli zur echten Belastungsprobe für Deutschland werden. Die Böden sind bereits ausgezehrt, weil das Frühjahr viel zu trocken war. In Ostdeutschland, Franken und entlang des Rheins drohen erneut Trockenstress, braune Wiesen und sinkende Flusspegel. Süden und Westen bekämen die kräftigste Hitze ab, der Osten dazu die große Trockenheit.

Der August bleibt noch ein großes Fragezeichen, da sich die Wettermodelle noch widersprechen. Ob es eine Abkühlung gibt oder ob wir weiter schwitzen müssen, bleibt also noch abzuwarten.

Quellen