Tattoo-TrendHand-Tattoos sind der neue Trend: Was du jetzt wissen musst

Ein Herz am Finger, eine Blume am Daumen… Hand-Tattoos liegen im Trend. Doch sie bedeuten besondere Pflege. Ein Tätowierer verrät, was du wissen musst, bevor du dir ein Tattoo an den Fingern stechen lässt – und wir zeigen dir die schönsten Motive.

Diesen Sommer hat man sie überall gesehen: Zierliche Tattoos, die Fesseln, Handgelenke oder Schultern zieren. Mini-Motive sind nicht nur bei Tattoo-Neulingen beliebt. Mittlerweile zieren sie aber nicht nur bedeckte Körperteile, sondern immer mehr Hände! 

Tattoos für Liebhaber des Minimalismus

Tattoos sind in der Gesellschaft angekommen - versteckt werden müssen sie in den meisten Berufen nicht mehr. Es ist also kaum verwunderlich, dass auch die Nachfrage nach gut sichtbaren Tattoos an Fingern und Händen steigt. Dort müssen sie zwangsläufig etwas kleiner sein - schließlich ist der Platz begrenzt - womit sich zwei Trends vereinen und zu einem neuen werden: Mini-Hand-Tattoos. 

Kleines Tattoo-Motiv: Wir lieben diese Mini-Tattoos

Bei diesem Trend gibt es jedoch ein paar Haken. Einer der größten ist es, überhaupt eine/n Tätowierer/in zu finden, der dir ein Hand-Tattoo sticht. Je nach Motiv werden dir einige sogar davon abraten, dir die Finger zu tätowieren. Wieso? Wir haben bei einem Tätowierer nachgefragt.

 

Was du wissen musst, bevor du dir ein Hand-Tattoo stechen lässt

Hand-Tattoos können wunderschön sein - trotzdem raten Tätowierer oft von ihnen ab.
Hand-Tattoos können wunderschön sein - trotzdem raten Tätowierer oft von ihnen ab.
Foto: iStock

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Die Papillarleisten sind des Tätowierers Feind

Papillarleisten sind die Linien, die deinen Fingerabdruck einzigartig machen. Für einen Tätowierer stellen sie jedoch eine enorme Herausforderung dar. Es ist nahezu unmöglich, dort feine und vor allem gerade Linien zu ziehen. Die Handinnenseite ist von den Linien geprägt, weshalb dort von allzu kleinen Motiven Abstand genommen werden sollte.

Blowouts sind keine Seltenheit

Die Haut der Handinnenseite ist gleichzeitig sehr dünn. Daher ist das Risiko hoch, dass die Farbe zu tief hineingelangt – das Motiv wird verschwommen, die Farbe verläuft. Diesen Fehler nennen Tätowierer Blowout.

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Handrücken bewegen sich viel

Die Hände werden durchgängig bewegt. Die Haut passt sich den Bewegungen an – und mit ihr das Tattoo, das sich in unterschiedlichen Positionen verändern wird.

Hände sind Gebrauchskörperteile

Und weisen deswegen die meisten Gebrauchsspuren auf. Abgesehen von tatsächlicher körperlicher Arbeit werden die Hände mehrmals täglich gewaschen und sind stetig dem Sonnenlicht ausgesetzt. Beides setzt dem Tattoo zu und kann es verändern. 

Hand-Tattoos müssen öfter nachgestochen werden

Aus genannten Gründen verlieren Tattoos an den Fingern und Händen im Allgemeinen schneller an Form und Farbe. Daher benötigen sie zum einen mehr Pflege, zum anderen müssen sie häufiger nachgestochen werden - das vergessen viele Kunden beim Tätowieren. 

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Finger-Tattoos tun sehr, sehr weh

"Das Schmerzhafteste, das ich bis jetzt gestochen bekommen habe" Wenn man diese Worte von einem Tätowierer selbst zu hören bekommt, hat das schon etwas zu bedeuten. Denn obwohl die Hände viel benutzt werden, sind sie sehr empfindlich und die Haut dünn. 

 

Die schönsten Motive für Hand-Tattoos

Zugegeben: Hübsch sind die Tattoos trotzdem. Sie brauchen zwar ein bisschen mehr Pflege und eine/n geübten Tätowierer/in - dann kann aber ein wunderschönes Kunstwerk entstehen. Wenn du dir ein Hand-Tattoo wünschst, schau dich um und such dir eine/n Tätowierer/in, der sich das Motiv zutraut. Hör dabei aber auf seine Einwände und Vorschläge - er oder sie ist Experte/in. Inspiration gefällig?

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