Auch Kellerspinne genanntHauswinkelspinne: Bisse schmerzen wie Nadelstiche

Die Hauswinkelspinne sucht auch bei uns in den Haushalten Unterschlupf! Und Achtung: Die Spinne beißt auch gerne mal zu! Der Hauswinkelspinnen-Biss schmerzt sehr...

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Inhalt
  1. Hauswinkelspinnen-Biss schmerzt: Ist er auch giftig?
  2. Die Hauswinkelspinne fühlt sich heimisch bei uns
  3. Hauswinkelspinne vertreiben: Das kannst du gegen die große Spinne im Haus tun

Falls dir demnächst ein neuer Untermieter begegnet, handelt es sich wahrscheinlich um die Hauswinkelspinne (lat. Tegenaria domestica). Die Hauswinkelspinne ist eine der größten Hausspinnen Deutschlands und kann bis zu zehn Zentimeter groß werden. Die Spinnenart lebt gerne in der Nähe von Menschen - im Keller oder dunklen Schuppen. Aber Vorsicht, diese Spinne kann auch beißen!

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Hauswinkelspinnen-Biss schmerzt: Ist er auch giftig?

Wenn sich die Hauswinkelspinne bedroht fühlt, beißt sie auch gerne mal zu. Der Biss fühlt sich an wie ein Nadelstich.  Aber keine Sorge, der Biss der Spinne ist nicht giftig. Nach einem Biss bekommst du maximal eine Rötung oder Schwellung an entsprechender Stelle.

Wie du Stiche oder eine Wunde richtig versorgst, kannst du hier nachlesen.

 

Die Hauswinkelspinne fühlt sich heimisch bei uns

Das auch als "Kellerspinne" bezeichnete Tier mag die Nähe zum Menschen und hält sich daher gerne im Keller, Schuppen, hinter Schränken oder in Hohlräumen auf. In dunklen Ecken baut das kleine schwarze Tierchen seine trichterförmigen Wohnhöhlen.

Sie mögen es gerne ruhig, weswegen sich die Spinnen mit Vorliebe die Ecken im Haus suchen, die ungestört sind. Rückst du eine Kommode also monatelang nicht um, ist das der ideale Platz für das Insekt. Aber wie gesagt: gefährlich sind sie nicht.

Da die Hauswinkelspinne auch oft Hausspinne genannt wird, ist eine Unterscheidung wichtig, denn da gibt es andere Spinnen, die ebenfalls gerne so bezeichnet werden und nicht gerade klein sind. Relativ ähnlich ist die Große Winkelspinne (lat. Tegenaria atrica), dazu kommen noch die Rostrote Winkelspinne (lat. Tegenaria ferruginea) und die Mauerwinkelspinne (lat. Tegenaria parietina).

Gerade in den Sommermonaten nisten sich die Spinnen gerne in unseren Räumlichkeiten, denn Wärme und Windstille locken die Hauswinkelspinne immer häufiger in unsere Wohn- und Schlafzimmer. Dort erschrecken uns die flinken Tiere nicht nur durch ihre Größe - sie können einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimeter erreichen - sondern auch durch ihre Schnelligkeit. 

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Hauswinkelspinne vertreiben: Das kannst du gegen die große Spinne im Haus tun

Eine Hauswinkelspinne zu fangen, ist also gar nicht so leicht. Und bedenkt dabei, wenn sich das Tier bedroht fühlt, kann es auch zubeißen! Damit du der Spinne erst gar keinen Einlass gewähren kannst, hilft nur: Putzen, putzen, putzen und ein Fliegengitter anbringen. 

Sollte dir dann doch eine Hauswinkelspinne begegnen, kannst du natürlich den Staubsauger zur Hand nehmen (was rein rechtlich durch das Bundesnaturschutzgesetz verboten ist) und die Spinne damit töten, oder - und das wäre wesentlich tierfreundlicher, erfordert aber etwas Mut - das Tierchen einfangen und nach draußen tragen. Zum Beispiel mit einem Blatt Papier und einem Glas. Ob sich die Spinne aber damit abfindet, draußen leben zu müssen, steht auf einem anderen Blatt.

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Wichtig zu wissen ist: Gäbe es keine Spinnen, würden wir wahrscheinlich an Insekten wie Fliegen und Co. ersticken. Wie das Landratsamt München sagt, vertilgen Spinnen auf einem Hektar Natur ca. 40.000-50.000 Kilogramm Insekten im Jahr. Natürlich ist dein Zuhause keine wilde Natur, aber es wird deutlich, dass Spinnen nützliche Tiere sind und sich um allerlei Getier wie Milben, Wanzen, Mücken, Fliegen und Co. kümmern. Zumindest in Ecken, in die eh niemand schaut, ist das vielleicht dann doch eher nützlich als lästig.

Foto-Credits: Reiner/iStock

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