Wetter

Hitzekessel gesprengt: Extreme Unwetterwarnung – hier wird es besonders schlimm

Die zweite Hitzewelle diesen Jahres verabschiedet sich vorläufig. Jetzt erwarten uns starke Unwetter und Gewitter.

Windsack, der die Windgeschwindigkeit bei stürmischem Wetter misst. Symbolbild für Hurrikan-, Tornado- und Sturmkonzept.
Nach der Hitzewelle stehen uns wieder Unwetter bevor. Foto: TeamDAF/iStock
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Ab Montagnachmittag haben vor allem Regionen in Norddeutschland die Wetterbedingungen zu spüren bekommen. Im Westen Mecklenburgs bis über Teile Niedersachsens kam es zu schweren Unwettern mit vielerorts heftigem Hagelschlag. Häuserdächer und Autos wurden beschädigt.

Am Dienstag zog eine Gewitterfront mit Starkregen dann über Süddeutschland, wo es besonders in den Gebieten Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie die Landkreise Nürnberger Land und Erlangen-Höchstadt zu Überschwemmungen kam und daraus rund 1000 Feuerwehreinsätze resultierten. Das Wetter könnte diesen Sommer turbulenter nicht sein!

Denn am heutigen Mittwoch wird es bundesweit wieder richtig heiß. Doch die Hitzewelle ist laut Meteorolog*innen nicht von langer Dauer – bald schon kommt die nächste Wetter-Wende.

DWD warnt vor Starkregen, schweren Gewittern und Orkanböen

Der DWD warnt aktuell ab dem Nachmittag vor gebietsweise schweren Gewittern, teils mit Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel im Süden Baden-Württembergs sowie im Südwesten Bayerns (Vorabinformation Unwetter). Starkregen mit bis 40 Liter pro Quadratmeter seien möglich.

Zudem besteht im Südwesten unterhalb von 600 Metern eine starke Wärmebelastung.

Auf Hitze folgen teils heftige Unwetter

Die nächsten zwei Tage bleibt uns die Hitze noch erhalten. „Die Hitzewelle bleibt uns an beiden Tagen erhalten – der Hitzedom bricht in den nächsten 48 Stunden noch nicht zusammen. Das kräftige Hochdruckgebiet verlagert seinen Kern weiter nach Mitteleuropa, die Luftmasse kommt nahezu zur Ruhe“, so der Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber der Bild-Zeitung.

Zweite Hitzewelle des Jahres erreicht Höhepunkt

Am heutigen Mittwoch klettern die Temperaturen im Norden auf angenehme 27 Grad, Sonne und Wolken wechseln sich ab. Doch im Osten und in Bayern wird es ungemütlicher: Vereinzelte Schauer und Gewitter können dort für Abkühlung sorgen.

Im Westen hingegen wird es richtig heiß: 30 bis 33 Grad sind drin – und am Donnerstag legen die Temperaturen sogar noch eine Schippe drauf! Die absoluten Hitze-Hotspots liegen im Breisgau (Baden-Württemberg) und am Oberrhein. Dort sind bis zu 39 Grad möglich!

Damit erreicht die zweite Hitzewelle des Jahres ihren Höhepunkt – und verabschiedet sich danach. Schon am Freitag wird es spürbar kühler, das Wetter insgesamt deutlich angenehmer.

Zum Wochenende bringen Regen und Gewitter Abkühlung

„Es zieht ein Tief aus Island Richtung Deutschland, das Regen und Gewitter bringt. Im Norden liegen die Temperaturen dann nur noch bei 20 bis 22 Grad mit Schauern. Im Süden bleibt es zunächst wärmer und sonniger. Doch die Modelle deuten darauf hin, dass es bald wieder wärmer werden könnte“, erklärt Klimatologe Dr. Karsten Brandt.

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