Verheerende Hitzewelle in Deutschland hatte schon über 5000 Todesfälle zur Folge
Die Zahlen, die das Robert Koch Institut (RKI) veröffentlicht sind schon jetzt erschütternd - und der Sommer hat gerade erst angefangen.
Wochenlang stöhnte Deutschland unter Temperaturen von 40 Grad und Spitzenwerten von 44 Grad – jetzt zeigen sich die dramatischen Folgen. Nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in diesem Jahr bereits rund 5.100 Menschen an den Auswirkungen der Hitze gestorben.
Besonders eine Woche hatte verheerende Ausmaße
Besonders dramatisch war die Woche vom 22. bis 28. Juni: Allein in diesen sieben Tagen starben laut RKI-Schätzungen rund 4.310 Menschen infolge der extremen Temperaturen.
Am stärksten betroffen waren hochbetagte Menschen. Rund 2.950 Todesfälle entfielen auf die Altersgruppe ab 85 Jahren. Bei den 75- bis 84-Jährigen kamen schätzungsweise weitere 1.320 hitzebedingte Todesfälle hinzu.
Zum Vergleich: Bis zum 28. Juni 2025 zählte das RKI 560 Hitzetote, 2024 waren es im selben Zeitraum 470 – und 2023 insgesamt 810. Die aktuelle Entwicklung liegt also erschreckend deutlich darüber.
Und die tatsächlichen Auswirkungen könnten sogar noch gravierender sein. Das Statistische Bundesamt meldete für die besonders heiße Woche Ende Juni eine Übersterblichkeit von 6.800 Fällen. Allerdings basieren die Berechnungen auf unterschiedlichen Methoden – die Zahlen sind daher nicht eins zu eins vergleichbar.
Wie viele Menschen wegen Kreislaufproblemen, Dehydrierung oder Hitzschlägen ärztlich behandelt werden mussten, lässt sich kaum genau erfassen. Und auch die neuesten Sommer-Prognosen machen wenig Hoffnung auf Besserung der Wettersituation.








