Mach doch, was du willstIst mir doch egal! Warum wir alle ein bisschen mehr wie Heidi Klum sein sollten

Für Heidi Klum hagelt es häufig Kritik. Unsere Kollegin Nina erklärt, warum sie Heidi aber eigentlich bewundernswert findet. 

Warum wir alle ein bisschen mehr wie Heidi Klum sein sollten
Wir alle können uns eine Sache von Heidi Klum abgucken, findet unsere Kollegin Nina.
Foto: Getty Images/ Karwai Tang

Jedes Mal das gleiche Spiel. Heidi Klum postet mal wieder ein Bild mit ihrem Schatz Tom Kaulitz auf Instagram. Innerhalb von Sekunden hagelt es massenweise Kritik. „Mama und ihr Sohn“, „Du benimmst dich wie ein verliebter Teenie“, und „Einfach nur peinlich“, schreiben die Leute. Und das sind noch die „netten“ Kommentare...

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Ist dir eigentlich gar nichts peinlich, Heidi? 

Heidi ist 45 Jahre alt und vierfache Mama. Doch für sie ist das noch lange kein Grund, sich wie eine zugeknöpfte Spießermutti zu verhalten. Kein Rock ist ihr zur kurz, kein Ausschnitt zu groß. Aus ihrer Liebe zu dem 16 Jahre jüngeren Tom Kaulitz macht sie kein Geheimnis. Im Gegenteil! Bei jeder Gelegenheit zeigt sie, dass sie ja sooo verliebt ist. Pärchen-Bilder aus dem Bett, Knutsch-Videos oder romantische Liebeserklärungen - Heidi teilt (fast) alles mit der Öffentlichkeit. In einer Talkshow plauderte das Model mal eben über Toms bestes Stück („Ich liebe sein Wiener Würstchen“). Bei den Golden Globes ging sie mit ihrem Verlobten ordentlich auf Tuchfühlung. Für viele Gäste ein absolutes No-Go! „Das ist eine reinste Peepshow“, schimpfte Schauspieler Antonio Banderas. Am nächsten Tag zerriss sich halb Deutschland das Maul über den Peinlich-Auftritt.

Und Heidi? Der ist das vollkommen egal! Sie macht sowieso, was sie will. Warum auch nicht? Kaum ein deutscher Promi ist so oft in den Schlagzeilen wie sie. Seit Jahrzehnten arbeitet die 45-Jährige erfolgreich in Hollywood. Sie hat sich nicht nur als Supermodel, sondern auch als TV-Star einen Namen gemacht. Ihr Vermögen wird auf 90 Millionen Dollar geschätzt. Das muss ihr erstmal jemand nachmachen!

 

Ist Gelassenheit der Schlüssel zum Glück?

Zugeben: Obwohl ich bei vielen von Heidis Bildern und Aussagen auch die Augen verdrehe, bewundere ich sie. Denn ich bin das komplette Gegenteil. Ich grüble Ewigkeiten, ob ich in dem kurzen Rock nicht doch zu dick aussehe oder ob ich den Schnappschuss aus dem Urlaub wirklich posten soll. Kommt dann ein schiefer Blick oder ein blöder Kommentar, bin ich sofort verunsichert.

Ich finde, dass wir uns alle eine Scheibe von der Klumschen Gelassenheit abschneiden können. Wie sagte Heidi kürzlich so schön in einem Interview: „Ich will nur ein glückliches Leben führen, ohne mir Gedanken darüber zu machen, was andere Leute denken. Denn Sorgen bringen einem nichts - außer Falten.“ Wie Recht du hast, Heidi!

Dieser Artikel wurde von unserer Kollegin Nina geschrieben.

 

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