WM 2026

Jalal Jayed: Was du über den Schiedsrichter aus dem Deutschland-Paraguay-Spiel wissen musst

Wie tickt Jalal Jayed abseits des WM-Rasens – fernab von VAR-Drama und Stadiondruck?

Jalal Jayed bei der Fußball WM 2026 beim Spiel Deutschland gegen Paraguay.
Wie tickt Jalal Jayed eigentlich abseits des WM-Rasens? Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
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Jonathan Tah schießt und trifft. Die Fans jubeln. Doch der Schiedsrichter Jalal Jayed zögert, sucht erst das Gespräch mit Video-Assistentin Tatiana Guzman – dann wandert sein Blick auf den Monitor. Sekunden, die sich wie eine Ewigkeit anfühlen! Schließlich steht seine Entscheidung fest: Der deutsche Spieler mit der Nummer 3, BVB-Verteidiger Waldemar Anton, hat Torhüter Gill im Vorfeld gefoult. Das Tor zählt nicht!

Während die Emotionen noch kochen, stellt sich uns eine ganz andere Frage: Wie tickt eigentlich der Mann mit der Pfeife fernab des Stadions? Wir verraten dir alles, was du über den Schiri wissen musst!

Jalal Jayed: Wer pfiff eigentlich die Partie der DFB-Elf gegen Paraguay?

Beim Spiel Deutschland gegen Paraguay steht ein Mann im Mittelpunkt, der sonst lieber im Hintergrund bleibt: Hauptschiedsrichter Jalal Jayed, geboren am 23.03.1987. Der 39-Jährige stammt aus Marokko – und bringt jede Menge internationale Erfahrung mit. Er leitete bereits Partien beim Afrika-Cup sowie in der CAF Champions League – und auch bei der U20-Weltmeisterschaft 2025 war er als Unparteiischer im Einsatz. Eine echte Karriere mit Pfeife!

Das Duell zwischen Deutschland und Paraguay war für ihn bereits das dritte Spiel bei diesem Turnier. Und: Den deutschen Fans ist er längst kein Unbekannter mehr. Schon beim ersten Gruppenspiel der DFB-Elf um Trainer Julian Nagelsmann gegen Curaçao (7:1) führte er Regie. Außerdem pfiff er die Partie Portugal gegen Usbekistan, die mit 5:0 endete.

Jalal Jayed: War das Foul eine Fehlentscheidung? Das sagen Expert*innen

„Ich habe keine Ahnung, was er da gesehen hat. Das ist nicht mal ansatzweise ein Foulspiel. Ein Witz, ein Voll-Skandal!“, platzte Nagelsmann der Kragen. Auch weitere Expert*innen äußerten Kritik – allerdings nicht nur am Schiedsrichter. Ex-Nationalspieler Didi Hamann wurde bei RTÉ Sport deutlich: „Ich glaube, Herz kommt von Teamspirit, vom Zusammensein, vom Vertrauen, dass deine Teamkollegen da sind, wenn du sie brauchst. Ich habe das Gefühl, unter diesem Trainer war das nie der Fall.“

Andere Stimmen bemängelten vor allem die Spielweise der DFB-Elf. Zu wenig Tempo, zu wenig Leidenschaft – stellenweise habe das Team fast lethargisch gewirkt. Unterm Strich sitzt die Enttäuschung über das erneute WM-Aus tief. Die Fans leiden mit, die Diskussionen laufen heiß. Doch ob die umstrittene Schiri-Entscheidung am Ende wirklich das entscheidende Zünglein an der Waage war – oder ob es gar nicht erst so weit hätte kommen dürfen –, bleibt die große Frage.