WM 2026

John Yeboah: Der Ecuador-Spieler kommt aus Hamburg

Während das DFB-Team sein Ticket fürs Sechzehntelfinale schon gelöst hat, kämpft Ecuador im letzten Gruppenspiel mit dem Rücken zur Wand ums Weiterkommen – mit dabei ist ausgerechnet ein gebürtiger Hamburger!

John Yeboah
Foto: IMAGO / ZUMA Press
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Showdown am Donnerstagabend! Während das DFB-Team sein Ticket fürs Sechzehntelfinale bereits sicher in der Tasche hat, kämpft Ecuador im letzten Gruppenspiel verzweifelt ums Weiterkommen. Und mittendrin WM-Star John Yeboah, ein gebürtiger Hamburger!

Nach der bitteren 0:1-Auftaktpleite gegen die Elfenbeinküste und dem enttäuschenden 0:0 gegen Curaçao ist klar: Jetzt geht es für Ecuador ums Ganze!

Denn gegen die bislang makellose DFB-Auswahl braucht Ecuador nichts weniger als ein kleines Wunder. Besonders pikant: Yeboah hätte auch für Deutschland auflaufen können! Von der U16 bis zur U20 absolvierte er 30 Junioren-Länderspiele für den DFB. Viele sahen in ihm schon den künftigen Nationalspieler.

John Yeboah in Hamburg-Wilhelmsburg aufgewachsen

Doch der Sohn einer ecuadorianischen Mutter und eines ghanaischen Vaters entschied sich für das Land seiner Mutter anzutreten – und schreibt nun seine ganz eigene WM-Geschichte.

Seine Wurzeln? Die liegen in Hamburg-Wilhelmsburg. Auf Ascheplätzen lernte er beim FC Türkiye nicht nur Tricks und Dribblings, sondern auch Disziplin und Spielverständnis. Schon früh schwärmte sein Jugendtrainer: ein Ausnahmetalent! Einer, der Gegenspieler „in der Telefonzelle ausdribbelt“.

Mit 15 wechselte Yeboah zum VfL Wolfsburg, gab mit 18 sein Bundesliga-Debüt – ein Traumstart! Doch dann folgte der harte Teil des Fußballerlebens: wenige Einsätze, Leihen ins Ausland, Zweifel, Rückschläge. Seine Karriere? Alles andere als geradlinig.

Nach schwierigen Jahren und dem Vertragsende in Wolfsburg stand er 2022 sogar vor dem Karriere-Aus. Doch Yeboah kämpfte sich zurück! In Polen blühte er auf, überzeugte bei Slask Wroclaw und Raków Czestochowa – und wurde 2024 erstmals für Ecuadors Nationalteam nominiert.

Heute hat er 25 Länderspiele auf dem Konto und zählt bei dieser WM zu den auffälligsten Spielern seiner Mannschaft. it Blick auf das Duell gegen Deutschland versprach er kämpferisch: „Wir werden alles geben.“