SicherheitKofferanhänger beschriften: Warum deine Adresse nicht darauf stehen sollte

Unzählige notieren ihre Adresse auf dem Kofferanhänger – dabei wird jetzt davor gewarnt, sein Gepäck zu beschriften. Wieso dein Koffer lieber anonym bleiben sollte

 

Der Koffer ist gepackt, der Urlaub kann beginnen. Fehlt nur noch der Kofferanhänger! Schließlich will man sein Gepäck auch wieder bekommen, sollte es doch einmal verloren gehen. Spätestens bei der Gepäckaufgabe werden wir schließlich vom Flughafenpersonal mit entsprechenden Anhängern versorgt. Wer sie ordentlich ausfüllt, wiegt sich in Sicherheit. Tatsächlich ist aber genau das Gegenteil der Fall.

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Mittlerweile wird ausdrücklich davor gewarnt, seinen Koffer mit Name und Adresse zu versehen. Denn der Gepäckanhänger kann Reisenden schnell zum Verhängnis werden, wenn er in falsche Hände gerät.

Nach dem Einchecken sehen wir unseren Koffer erst am Zielort wieder. Zwischendurch wissen wir nicht, was damit passiert und wer den vermeintlich harmlosen Papierschnipsel zu Augen bekommt. Der Kofferanhänger enthält aber alle wichtigen Informationen zu unserem Wohnort – und wird damit zur Einladung für Einbrecher.

Letztendlich verrät er Fremden, welche Häuser und Wohnungen gerade leer stehen. Schließlich sitzen die Besitzer der Koffer seelenruhig im Flugzeug und fliegen in den Urlaub.

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Dieses kleine Detail der Reisevorbereitung kann also schnell zur Gefahr werden. Die Adresse sollte niemals öffentlich auf dem Gepäck stehen. Aber wie sollte man den Kofferanhänger stattdessen beschriften?

Am einfachsten und sichersten ist es, nur die Telefonnummer zu hinterlassen, eventuell mit einem Namen versehen. Sollte der Koffer tatsächlich verloren gehen, bleibt man erreichbar, schützt sein Zuhause aber gleichzeitig  vor Einbrüchen. Geschäftsmänner verwenden alternativ einfach die Firmenadresse.

Im Video: 5 Fehler beim Koffer packen

 

(ww4)

 

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