Weil er nach seiner Mama rief

London: Mann zerquetscht Jungen (3) mit Autositz

Während einer Autofahrt schrie ein kleiner Junge nach seiner Mama. Den Freund der Mutter machte dieser Lärm wahnsinnig und so setzte er dem Geschrei auf grausame Weise ein Ende. Mit voller Wucht quetschte er den Jungen mit dem Autositz zu Tode.

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Der Vorfall ereignete sich bereits im Februar 2018 in London. Die Mutter des Jungen war zusammen mit ihrem Freund und einem befreundeten Paar mit dem Auto unterwegs. Sie hatten den dreijährigen Alfie und noch ein weiteres Kind bei sich. Die Gruppe war in einem Audi-Cabrio unterwegs. Die beiden Männer saßen vorne im Wagen und die Frauen hinten. Die Kinder setzten sie einfach in den Fußraum.

Alfie wird vom Autositz zerquetscht

Als Alfie anfing zu schreien, schob der Freund der Mutter kurzerhand seinen Sitz nach hinten und quetschte den Jungen ein. Als dieser begann zu würgen und zu weinen, meinte seine Mutter nur: „Wir werden bald zu Hause sein, halt die Klappe.“ Auch als Alfie gegen den Autositz trat, gaben die Erwachsenen nicht nach. Als er schließlich in sich zusammensackte und verstummte, dachte die Mutter, dass er eingeschlafen sei.

Erst beim Aussteigen bemerkten sie, wie blass der Junge war. Sie brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus, doch dort konnten die Ärzte nichts mehr für ihn tun. Alfie war bereits tot.

Mutter und ihr Freund halten sich für unschuldig

Nun stehen die Mutter des Kindes sowie ihr Freund vor Gericht. Beide werden wegen Totschlags angeklagt, bestreiten die Vorwürfe aber. Doch Staatsanwalt Duncan Atkinson erklärte: „Alfie wurde vom Autositz zusammengedrückt und erstickte. Diese Bewegung des Sitzes war eine bewusste Aktion, die elektrische Betätigung auf Knopfdruck und die Ausübung erheblicher Kraft auf Alfie erfolgte nicht einmal, sondern zweimal.

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