Nächstenliebe

Mutter verkauft Krippe ihres tot geborenen Sohnes, erhält sie aber eine Woche später zurück

Valerie Watt trennte sich von der Krippe ihres Sohnes, als dieser tot zur Welt kam. Eine Woche später erhielt sie sie aber überraschenderweise zurück.

Mutter verkauft Krippe ihres tot geborenen Sohnes, erhält sie aber eine Woche später zurück
Eine Woche nachdem sie sie verkauft hatte, erhielt Valerie Watt plötzlich die Krippe ihres verstorbenen Sohnes zurück. Foto: iStock/ Liudmila Chernetska
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Valerie Watt war im neunten Monat schwanger, als sie erfuhr, dass ihr kleiner Sohn Noah kurz vor seiner Geburt noch im Körper seiner Mutter verstorben war. Wie sich die junge Mutter gefühlt haben muss, als sie diese schrecklichen Nachrichten hörte, kann man sich als Außenstehender kaum vorstellen.

"Die ganze Woche über wusste ich, dass etwas nicht stimmt. Er bewegte sich weniger als sonst. Ich war sehr nervös." Noah verstarb, weil die Nabelschnur abgeklemmt war. Er kam tot zur Welt.

Zuerst war es für Valerie nicht möglich, sich von den Sachen ihres kleinen Sohnes zu trennen. Sie trauerte zu sehr um ihn. Besonders die Kinderkrippe, in der Noah hätte schlafen sollen, wollte sie nicht weggeben. Doch letzten Endes entschieden sich Valerie und ihr Partner dazu, einen Garagenverkauf zu veranstalten.  

Es war der ältere Herr Gerald Kumpula, der die Krippe kaufte. "Sie zögerte", sagte er im Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender Fox 9. "Ich wusste, dass sie mir die Krippe wohl nicht verkaufen wollte, doch sie tat es trotzdem." Zum Zeitpunkt des Kaufs wusste Gerald noch nicht, welche Geschichte sich hinter dem Kinderbett verbarg. Seine Frau, die sich mit Valerie unterhalten hatte, klärte ihn auf dem Weg nach Hause über die tragischen Umstände auf.

Das ältere Paar beschloss daraufhin, Valerie die Krippe zurück zu bringen. Vorher baute Gerald sie jedoch um. Denn ihm war bewusst, dass Valerie mit dem Bett sehr schmerzliche Erinnerungen verband.

Gerald, der öfter Gegenstände zu etwas Neuem umbaut, kreierte aus dem einstigen Babybettchen eine Sitzbank.

Nur eine Woche später stand er damit dann vor Valeries Tür. Diese konnte ihren Augen kaum trauen. Ihr stiegen sofort die Tränen in die Augen. Gegenüber Fox 9 sagte sie: "Es gibt noch gute Menschen. Das ist der Beweis dafür."

Nun wird sie immer etwas haben, was sie an ihren kleinen Sohn erinnert. "Wenn ich mich nicht gut fühle, kann ich mich auf die Bank setzen und fühle mich besser; alles wird dann wieder gut werden", erklärte Valerie gegenüber Today.

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