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Nach dem Essen müde? Vielleicht steckt diese Lebensmittelunverträglichkeit dahinter

Manchmal enthält Essen versteckte Auslöser für Unverträglichkeiten. Diese zeigen sich in diversen Symptomen.

Nach dem Essen müde? Vielleicht steckt diese Lebensmittelunverträglichkeit dahinter
Foto: grinvalds/iStock
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Bei dem einen löst ein Glas Milch Durchfall aus, der nächste bekommt Blähungen von Obst und andere fühlen sich nach einem Käsebrot völlig abgeschlagen. Sie alle haben etwas gemeinsam – eine Lebensmittelunverträglichkeit, wie du sie erkennst.

*Alle Informationen auf Wunderweib.de sind sorgfältig recherchiert, können jedoch in medizinischer Hinsicht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Insbesondere sind sie in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Diagnosen, Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte/Ärztinnen. Genauso wenig dürfen die hier angebotenen Informationen als Grundlage für eigenständige Diagnosen sowie Behandlungen oder Änderungen an einer bereits empfohlenen Behandlung dienen.

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Welche Symptome sind dabei typisch?

Verdauungsprobleme (Durchfall, Blähungen, Bauchkrämpfe), auch Hautausschläge, Schwindel, Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit können auf eine Unverträglichkeit hinweisen – Ursache ist oft eine Verwertungsstörung. Die Probleme treten meist kurz nach dem Verzehr unverträglicher Lebensmittel auf.

Welche Dinge im Essen bereiten Probleme?

Einige Menschen vertragen z. B. Fruchtzucker (Obst) schlecht, andere Laktose (u. a. in Milch, Quark, Wurst) oder Gluten (z. B. in Weizen, Dinkel, Roggen), wieder andere Histamin (u. a. in Käse, Rotwein, Wurst, Innereien, geräuchertem Fisch, Kakao).

Was muss ich bei einer Suchdiät machen?

Mit Hilfe einer speziellen Diät (maximal 14 Tage) wird nach den Lebensmitteln, die die Beschwerden auslösen gesucht. Zunächst werden nur allergiearme Lebensmittel verzehrt, dann in kleinen Portionen verdächtige Nahrungsmittel gegessen. Dabei wird ein Diät-Tagebuch geführt. An den Reaktionen ist erkennbar, welche Lebensmittel nicht verträglich sind und der künftige Speiseplan danach ausgerichtet.

Wie verbreitet sind diese Unverträglichkeiten?

Die Zahlen variieren je nach Statistik zwischen vier und 23 Prozent der Deutschen. Viele Menschen vermuten hinter ihren Beschwerden eine Intoleranz, lassen aber nicht vom Arzt überprüfen, ob sie wirklich eine haben.

Was kann ich bei einem Verdacht tun?

Eine sichere Diagnose kann ein Arzt mit einem einfachen Atemtest für die Laktose- und die Fruktose-Intoleranz stellen. Andere Unverträglichkeiten werden durch die Suchdiät überprüft.

Muss ich jetzt für immer auf manches verzichten?

Für einige Produkte gibt es Alternativen wie z. B. laktosefreie Milchprodukte oder glutenfreie Nudeln, Brote oder Mehlsorten. Auf andere Auslöser sollte möglichst verzichtet werden.

Was ist der Unterschied zu einer Allergie?

Anders als bei einer Unverträglichkeit kann es bei einer Allergie zu Symptomen wie Atemnot oder zum lebensgefährlichen Schock kommen. Hier reagiert das Immunsystem übermäßig auf die Stoffe – Allergiker müssen daher unbedingt auf diese Lebensmittel verzichten.

Im Video: Alpha-Gal-Syndrom: Zeckenbiss kann Fleischallergie auslösen

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Video: Glutamat

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Artikelbild und Social Media: grinvalds/iStock

Text: Redaktion "CLOSER"

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