Enthüllte TatsachenNacktfotos verschicken: Das solltest du bedenken

In unserem überdigitalisierten Zeitalter ist das Verschicken von Nacktfotos und Sexting Teil der alltäglichen Realität. Ob in Beziehungen oder mit einer flüchtigen Affäre – Intimes wird ausgetauscht und geteilt was das Smartphone hergibt. Aber was passiert mit den "Nudies", die man verschickt und ein Weilchen später schon wieder vergessen hat?

Inhalt
  1. Nacktfotos: Aufregend und ein Push fürs Selbstbewusstsein
  2. 4 große ABERs beim Nacktfotos verschicken
  3. Drum prüfe, wer ein Nacktfoto verschicken möchte…

 

Nacktfotos: Aufregend und ein Push fürs Selbstbewusstsein

Egal welcher Beziehungsstatus: Nacktfotos von sich zu verschicken und umgekehrt vom Objekt der Begierde zu erhalten, ist aufregend und erzeugt eine besondere Spannung. Paare, die schon lange zusammen sind, nutzen "Nudies" (wie Selfie - nur nackt...) und Sexting gerne, um neuen Schwung in das Liebesleben zu bringen. Bei Paaren, die ganz frisch verliebt sind, sind Nacktbilder ein Weg, um den anderen immer und überall auf besondere Weise zu erreichen, wenn man gerade räumlich voneinander getrennt ist. Dementsprechend sind Nacktfotos per Whatsapp oder SMS auch in Fernbeziehungen ein probates Mittel, um körperliche Distanz zum Partner zu überbrücken. Im Fall von Sex- oder Liebes-Apps wie Tinder und Co. gehören pikante Bilder zum guten Ton – schließlich funktionieren die Partnerbörsen in erster Linie über visuelle Reize.

Ein weiterer (guter) Grund für Nacktfotos ist der Kick fürs Selbstbewusstsein: Sich und seinen Körper vollkommen preiszugeben ist ein aufregendes Spiel, das in der Bestätigung durch den Partner einen Höhepunkt findet und sich auch langfristig gut auf das eigene Körpergefühl auswirken kann.

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4 große ABERs beim Nacktfotos verschicken

1. Handys sind meistens nicht vollkommen privat: Zunächst einmal kann es passieren, dass neben dem, der ein Nacktfoto bekommt, gerade der Arbeitskollege oder Chef steht. Wirft der dann im falschen Moment den Blick in die falsche Richtung – ups…

Handys oder auch Tablets und Co. werden auch gerne mal aus der Hand gegeben, zum Beispiel um die Bilder aus dem Urlaub oder von der letzten Party zu zeigen. Einmal in die falsche Richtung oder zu weit gewischt und das Malheur ist passiert.

2. Flüchtige Bekanntschaften sind nicht vertrauenswürdig: Ja, es ist aufregend und ja, mit Fliegen fängt man Fische, aber: Man weiß nie, ob die Tinder-Affäre nicht vielleicht erhaltene Nackfotos zum Prahlen nutzt und diese völlig rücksichtslos verbreitet oder zumindest rumzeigt!

3. Auch langjährige Beziehungen können im Streit enden: Was passiert mit den Nacktfotos von dem oder der Ex, wenn man im Streit auseinandergeht und durchaus das Bedürfnis hat, dem anderen eins auszuwischen? Im Idealfall nichts oder sie landen im virtuellen Papierkorb, aber der Idealfall tritt leider nicht immer ein.

4. Das Internet – Pleiten Pech und Pannen: Im Zeitalter von Smartphones, Social Media und Clouds ist es schwierig, den Überblick darüber zu behalten, wo Fotos landen, die ursprünglich ganz privat auf einem Gerät verbleiben sollten. Viele „smarte“ Geräte laden Bilder und andere Dateien ganz automatisch in Clouds und speichern sie dort. Und auch Apps wie Facebook können selbstständig Fotos hochladen, wenn diese Funktion nicht ausgeschaltet wird. Je mehr Speicherorte ein sehr privates Bild hat, desto wahrscheinlicher ist es, dass es möglicherweise nicht sehr privat bleibt.

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Drum prüfe, wer ein Nacktfoto verschicken möchte…

Zugegeben: Vollkommen auf Nacktfotos zu verzichten, wäre schon irgendwie schade. Gerade in Fernbeziehungen und sehr langjährigen Partnerschaften können sie einiges dazu beitragen, ein wenig Würze in den Liebesalltag zu bringen. Eine gute Alternative zum Verschicken von digitalen Nacktbildern sind professionelle Aktfotografien: Diese können dem Partner dann ganz analog in einem Bilderrahmen geschenkt werden, was zum Beispiel auch ein ganz besonderes Geschenk zum Geburtstag oder zu Weihnachten ist.

Nacktbilder mit einer flüchtigen Affäre auszutauschen sollte man sich allerdings eher ganz verkneifen – da keine feste persönliche Bindung besteht, ist es hier am wahrscheinlichsten, dass intime Bilder in Hände geraten, für die sie nicht gedacht waren…

Nach einer Trennung kann man laut Beschluss des Bundesgerichtshofs verlangen, dass intime Fotografien gelöscht oder zurückgegeben werden. Dieses Recht sollte man nutzen, wenn man sichergehen möchte, dass der Ex-Partner die Bilder nicht gegen einen verwenden kann.

Wenn es doch einmal ein Nudie per Whatsapp oder Social-Media-Messenger sein muss: Ein Tipp – wenn auch ein fragwürdiger – ist, niemals das Gesicht oder eindeutige Merkmale auf den Nacktbildern zu zeigen. So kann man im Fall einer Panne wenigstens noch behaupten, dass die enthüllten Tatsachen nicht die eigenen sind…

 

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