Alle aus...PLEITE! Nach über 150 Jahren macht dieser deutscher Nahrungsmittelhersteller Schluss!

Die Wittener Bäckerei Kronenbrot ist pleite und muss knapp 1.000 Mitarbeiter entlassen.

Schon wieder muss ein deutsches Traditionsunternehmen schließen und knapp 1.000 Mitarbeiter entlassen. Die Wittener Bäckerei Kronenbrot konnte sich auch mit einem neuen Insolvenzverfahren nicht aus dieser schlechten finanziellen Situation befreien. Bereits im Mai 2016 stellte das Unternehmen einen ersten Insolvenzantrag, der ebenfalls scheiterte.

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Wittener Bäckerei Kronenbrot schließt bereits zum 31. Juli

Somit ist die Wittener Bäckerei Kronenbrot pleite und muss die Produktion zum 31. Juli 2019 einstellen. Knapp 1.000 Mitarbeiter in den Werken in Würselen, Köln und Witten sind von dieser Entscheidung konkret betroffen.  

Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Biner Bähr erklärte, dass das Unternehmen schon seit vielen Jahren nicht mehr wettbewerbsfähig sei. „Die Produktionsanlagen sind stark veraltet und halten den Anforderungen moderner Produktionsabläufe nicht mehr stand“, erklärte er die Situation. Laut Bähr sei durch die damit verbundenen hohen Verluste eine Betriebsfortführung unter den bisherigen Bedingungen nicht mehr möglich. „In den letzten Wochen wurde ein strukturierter Verkaufsprozess durchgeführt. Im Ergebnis war jedoch kein Interessent bereit, die mit einer Übernahme von Kronenbrot einhergehenden Risiken zu tragen“, gab der Insolvenzverwalter zu.

 

Wittener Bäckerei Kronenbrot - einer der fünf größten Backwarenhersteller 

Eigentlich zählte Kronenbrot zu den fünf größten Backwarenherstellern Deutschlands. Das Unternehmen wurde 1865 gegründet und verkaufte seine Brot- und Backwaren an Lebensmitteleinzelhändler, Discounter, Großverbraucher sowie über Filialen von Backshop-Ketten.

Was eine Insolvenz eigentlich bedeutet, erfährst du oben im Video. 

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