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Queen Elizabeth: Warum sie ihren Lieblingssohn wirklich opfert

Eigentlich war Andrew doch sein Leben lang der Lieblingssohn von Queen Elizabeth: Jetzt hat sie ihn geopfert.

Eigentlich war Andrew doch sein Leben lang der Lieblingssohn von Queen Elizabeth: Jetzt hat sie ihn geopfert.
Foto: IMAGO / Frank Sorge

Queen Elizabeth hat über das Schicksal ihres Sohnes entschieden

Der dunkle Range Rover kurvt an diesem trüben Nachmittag auf das Gelände von Schloss Windsor. Drinnen sitzt Andrew Albert Christian Edward Windsor (61), Herzog von York. An diesem Tag entscheidet Queen Elizabeth (95) über das Schicksal ihres Sohnes. Im Schloss kommt es zur großen Aussprache. Wobei bei dem Treffen vor allem die Königin gesprochen haben soll. Was sie zu sagen hatte, ließ ihren Sohn versteinern. Er ist nicht mehr „Königliche Hoheit“. Der Titel wird ihm aberkannt. Genauso wie seine militärischen Ränge und die royalen Schirmherrschaften. Ihm bleibt nichts.

Nur den Prinzentitel hat sie ihm nicht genommen. Denn den hat er mit der Geburt bekommen, und der darf ihm nicht aberkannt werden.

Andrew muss sein Schicksal annehmen

Dabei war Andrew doch sein Leben lang eigentlich immer der Lieblingssohn seiner Mutter. Jetzt hat sie ihn geopfert. „Der Herzog von York wird weiterhin keine öffentlichen Aufgaben wahrnehmen und verteidigt diesen Fall als Privatmann“, ließ der Palast verlauten. Dieser Fall: Das ist die Anklage von Virginia Giuffre (38), die behauptet, Andrew habe sie als 17-Jährige mehrfach sexuell missbraucht. Seit die Vorwürfe laut wurden, beteuert der Prinz seine Unschuld. Doch nun kommt es zum Prozess. In New York wird sich Andrew für das, was geschehen – oder seiner Ansicht nach nicht geschehen – ist, verantworten müssen. Ohne die Hilfe oder (finanzielle) Unterstützung seiner Familie.

Als Andrew wieder in den Range Rover stieg, um das Gelände zu verlassen, zückte er sofort sein Handy, um mit seinen Anwälten zu reden. Wie mir der Fahrer des Geländewagens flüsterte, sei Andrew dabei immer aufbrausender geworden. Er sprach von einem alten Schwur und dass seine Mutter ihn deswegen den Wölfen zum Fraß vorwerfen würde.

Queen Elizabeth: Ihr Vater nahm ihr ein Versprechen ab

Was er damit genau meint, wusste der Fahrer nicht. Aber ich glaube, ich weiß, worauf Andrew anspielt. Die Queen wurde 1936 bekanntermaßen unverhofft zur Kronprinzessin, als ihr Onkel Edward († 77) abdankte, um die geschiedene Wallis Simpson († 89) heiraten zu können. Der größte Skandal, den das englische Königshaus je erleben musste. Elizabeths Vater George († 56) wurde der neue König – und er nahm seiner erst 10-jährigen Tochter einen großen Schwur ab. Was auch immer geschehen möge, sie solle die Krone stets über alles andere stellen. Elizabeth werde eines Tages Königin von Gottes Gnaden – und nichts sei wichtiger als das. Die Prinzessin versprach es ihrem Vater – und bis heute hat sie diesen Schwur nicht gebrochen. Und so traf Elizabeth auch diese Entscheidung, ihren Lieblingssohn zu opfern, um die Krone zu retten. Auch wenn es für ihr Mutterherz das Äußerste ist.

Im Video: Was der Hof über Queen Elizabeth verschweigt!

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Autorin: Adelsexpertin Sigrid Junge

Artikelbild & Social Media: IMAGO / Frank Sorge