Schwindel, ein Knacken im Knie: Was steckt dahinter?

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Schwindel & Co.: Ist das was Ernstes?

Ameisenlaufen und kribbelnde Finger

Wem schon mal der Arm oder die Hand eingeschlafen ist, kennt das Gefühl. Das Kribbeln stellt sich ein, wenn der Körperteil sozusagen wieder erwacht. Nach den neuesten Erkenntnissen ist eine vorübergehende Nervenstörung durch starken Druck daran schuld.

Wann zum Arzt? Tritt das Kribbeln häufiger auf, kann ein Karpaltunnelsyndrom der Auslöser sein, d. h., ein Handnerv ist chronisch zusammengedrückt.

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Aura, Blitze und Augenflimmern

Stundenlang am PC gearbeitet oder vor dem Fernseher gesessen? Kein Wunder, wenn dann die Augen müde sind. Das zeigt sich u. a. an Augenflimmern , weißen Punkten oder Zickzacklinien. Dann unbedingt eine Pause einlegen, so verschwinden die Symptome meist innerhalb kurzer Zeit.

Wann zum Arzt? Wenn die Beschwerden von heftigen Kopfschmerzen , Aura-Sehen bzw. Übelkeit begleitet werden. Dann handelt es sich vermutlich um Migräne. Kommen zu den Sehstörungen noch Lähmungserscheinungen oder Taubheitsgefühle auf einer Körperseite hinzu, an einen Schlaganfall denken. Dann sofort die 112 wählen.

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Unruhige Beine

Brennen, Zucken und Schmerzen in den Beinen - für über zwei Millionen Deutsche nächtliche Qual. Dann hilft nur eins: aufstehen, umherlaufen und dabei fest auftreten. Danach die Waden massieren und wechselwarm abduschen. Hilfreich ist auch eine regelmäßige Massage mit asiatischem Tigerbalm.

Wann zum Arzt? Bei andauernden Beschwerden: Hilfe bringt neben einer medikamentösen Therapie auch Chininsulfat (z. B. Limptar-N-Tabletten, Apotheke). Dieser Naturwirkstoff blockiert die Reizweiterleitung der Nerven und lindert die schmerzhaften Krämpfe.

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Plötzliche Schwindelattacken

Das unangenehme Gefühl kann nachts beim Umdrehen im Bett auftreten oder tagsüber beim Bücken oder langen Stehen. Meist ist ein harmloser Lagerungsschwindel die Ursache. Plötzliche Schwindelattacken können aber auch durch niedrigen Blutdruck ausgelöst werden.

Schwindel: Ursachen und was dagegen hilft

Wann zum Arzt? Wenn die Beschwerden nicht nachlassen bzw. sehr störend sind. Dann forscht der HNO-Arzt bzw. Hausarzt oder Internist nach den Ursachen und verordnet die entsprechende Therapie.

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Häufiges Lidzucken

In der Regel sind Mineralstoffmangel oder Stress, aber auch Verspannungen im Schulter-Nackenbereich der Auslöser. Dann kann Magnesium helfen. Entweder hochdosiert aus der Apotheke oder in Nahrungsmitteln wie Bananen, Vollkornbrot und Hülsenfrüchten.

Wann zum Arzt? Wenn das Zucken nicht aufhört, eventuell steckt eine neurologische Erkrankung dahinter.

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Ständiges Räuspern

Manchmal nur eine lästige, stressbedingte Angewohnheit. Hinter dem Gefühl, sich räuspern zu müssen, kann aber auch eine belegte oder heisere Stimme stecken. Und die wiederum kann von einer unentdeckten Allergie herrühren. Zunächst hilft es, sich selbst zu beobachten und bei Anspannung und Stress erst einmal tief durchzuatmen.

Wann zum Arzt?Wenn die Heiserkeit und der Räusperzwang nicht nachlassen, dann ist ein Allergietest bzw. weitere Untersuchungen ratsam.

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Starkes Schwitzen

Plötzliche Schweißausbrüche sind einem sehr unangenehm. Ausgelöst werden sie unter anderem durch Hormonumstellungen in den Wechseljahren. Morgendliches Wechselduschen hilft, den Kreislauf zu trainieren. Auch Salbeitee kann lindern.

Wann zum Arzt? Wenn die Schwitzattacken nicht nachlassen. In vielen Fällen ist auch eine Schilddrüsen-Überfunktion der Auslöser und die kann durch Medikamente sanft ausbalanciert werden.

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Knacken und Knirschen im Knie

Klar, es klingt schon beunruhigend, wenn man beim in Indie-Hocke-Gehen knirschende und knackende Geräusche hört. Meist ist es aber nur ein Lufteinschluss im Gelenk. Wenn man dann einfach noch ein paarmal in die Knie geht, lässt das Knacken meist nach.

Wann zum Arzt? Wenn zu den Geräuschen noch Schmerzen kommen, das könnte dann ein Anzeichen für Arthrose sein.

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Herzinfarkt richtig deuten

So fühlt er sich an: Typische Symptome für einen Herzinfarkt sind ein höllisches Brennen, starker Druck, Engegefühl und Schmerzen in der Brust, die bis in den linken oder rechten Arm, den Kiefer, Nacken oder Rücken ausstrahlen können. Frauen klagen auch über abweichende Beschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen.

Was tun? Wenn sich mehrere der genannten Symptome nach fünf Minuten nicht gebessert haben, sofort den Notarzt über 112 rufen. Je früher die Therapie einsetzt, desto größer ist die Chance, den Infarkt zu überleben.

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Stiche im Bauch

Keine Panik, die hat jeder mal. Meist handelt es sich um Blähungen oder eine Verstopfung, die schnell wieder verschwindet.

Wann zum Arzt? Beginnen die Schmerzen um den Nabel und im Oberbauch, wandern später in die rechte untere Bauchhälfte, könnte es sich um Blinddarmentzündung handeln. Bei diffusen Schmerzen auch an Nierensteine denken.