Heftige Unwetterfront

Tornado-Alarm in Deutschland: HIER drohen heute schwere Unwetter!

Heute dreht das Wetter richtig durch: Neben Gewittern mit Hagel und Starkregen sind auch Tornados möglich!

Tornado über einem Feld mit dunklen Himmel und Wolken
Foto: iStock/ Giuliano Domenichini
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Ein Atlantik-Tief bringt feuchte Luftmassen von Schottland nach Deutschland und wirbelt unser Wetter ordentlich durcheinander. Zuerst fahren die Temperaturen Achterbahn. Zwischen 16 und 26 Grad ist alles drin. Dann ziehen Sturm, Gewitter und Starkregen auf. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat sogar eine Tornadowarnung ausgesprochen.

Unwetterfront über Deutschland: Hier sind Tornados möglich

Der Südwesten Deutschlands ist von Schottlands Sturmtief besonders betroffen. Hier ziehen kräftige Gewitter mit Sturmböen und Starkregen auf. Bei Orkanböen mit bis zu 129 Kilometern pro Stunde sind laut dem Deutschen Wetterdienst auch kurzlebige Tornados nicht ausgeschlossen. Im Tagesverlauf ist außerdem kleinkörniger Hagel möglich, in Kombination mit Sturmböen bis zu 90 Kilometern pro Stunde und lokalem Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter.

In der Nacht zu Freitag sollen die Gewitter nachlassen, dann kommt allerdings der Regen. An den Alpen und im Erzgebirge sind teils Stark- oder Dauerregen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter möglich. An der Nordsee und in Gipfellagen sind stürmische Böen bis Sturmböen mit bis zu 85 Kilometern pro Stunde nicht ausgeschlossen.

Sturm-Skala nach Sir Francis Beaufort
Foto: wunderweib/ iStock

Peter Hartmann, Diplom-Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst, beschreibt die Gefahrenlage gegenüber BILD wie folgt: „Wir haben eine ungewöhnlich energiegeladene Atmosphäre. Am Donnerstagnachmittag kann es im Flachland zu schweren Sturmböen und orkanartigen Böen bis hin zu Tornados kommen. Und zwar in Niedersachsen, NRW, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.“ Am Nachmittag gibt es am Alpenrand eine zweite Unwetterlage. In Südost-Bayern bleiben heftige Sturmböen aus, dafür kommen Starkregen und Hagel.

Wochenendwetter: Wann feiert der Sommer ein Comeback?

Das Wochenendwetter bleibt wechselhaft mit einem Mix aus Sonne und Wolken. In der Nordhälfte sind weitere kurze Gewitter möglich, mit Temperaturen zwischen 15 und 21 Grad.

Über England und Frankreich kommen auch in der nächsten Woche wieder Tiefdruckausläufer nach Deutschland. Der Juni bleibt damit unbeständig und wechselhaft. Sonnige Momente und kurze Schauer wechseln sich ab. Mit einer weiteren Hitzewelle ist aktuell nicht zu rechnen. Zwar steigen die Temperaturen Anfang nächster Woche kurzfristig auf 28 Grad, tags darauf kühlt es sich jedoch wieder deutlich ab.