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Überweisungen: So wichtig ist der richtige Verwendungszweck!

Der Verwendungszweck auf Überweisungen ist wichtiger als er scheint. Falsch ausgefüllt kann er zur Kündigung des Bankkontos oder sogar zur Anzeige führen. 

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Viele peppen ihre langweiligen Überweisungen mit lustigen Verwendungszwecken auf. Statt Rechnungsnummern oder Identifikationsinformationen stehen dort dann Dinge wie „waffenfähiges Plutonium“, „Danke für die Niere“ oder auch „Nutten und Koks“. Doch dieser Spaß ist mit Vorsicht zu genießen und könnte sogar die Polizei auf den Plan rufen.

Auch bei privaten Überweisungen an Freunde und Bekannte solltest du es mit der kreativen Beschreibung nicht übertreiben. Denn dieser kleine Alltagswitz nervt besonders die Banken. Die sind dazu verpflichtet, verdächtige Überweisungen zu überprüfen. Alles, was nach Geldwäsche, Betrug oder anderen kriminellen Machenschaften klingt (um nach solchen auffällige Begriffen zu filtern, werden auch Programme genutzt), führt zu einem erhöhten Arbeitsaufwand und Verzögerungen im Ablauf. Auch wenn allen Beteiligten klar ist, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass bei echten kriminellen Machenschaften diese auch genau so benannt werden.

Verdächtiger Verwendungszweck zieht Anzeige nach sich

Besonders schwere Einzelfälle wurden in der Vergangenheit bereits angezeigt und Banken können Wiederholungstätern die Konten sperren oder diese sogar kündigen, wenn der Arbeitsaufwand zu groß wird. Weniger riskante und dennoch lustige Verwendungszwecke wären zum Beispiel „Hier könnte ihre Werbung stehen“, „Mitgliedsbeitrag Justin Bieber Fanclub“ oder „Kauf dir Schokolade“.

Bedenke: Ein Verwendungszweck soll den Banken die Arbeit nach Möglichkeit erleichtern und es einfach machen, die Zahlung ihrem Zweck zuzuordnen. Die Angabe deines Verwendungszweckes ist zwar keine Pflicht, hilft jedoch dabei, den Bearbeitungsprozess zu beschleunigen, wenn du zum Beispiel etwas online bestellt hast und per Überweisung bezahlst. 

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