Tschüss, KleiderkreiselVinted: Was du über den Kleiderkeisel-Nachfolger unbedingt wissen solltest!

Die Second-Hand-Plattform Kleiderkreisel wird zu Vinted. Was du über neue Plattform unbedingt wissen solltest.

Inhalt
  1. Darum wird aus Kleiderkreisel und Mamikeisel "Vinted"
  2. Vinted: Das erwartet dich 
  3. Der Wechsel zu Vinted

Kleiderkreisel zählt mit knapp 6 Millionen Nutzern zu den größten Plattformen für Second-Hand-Mode in Deutschland. Jetzt verkündete, dass seit 2009 existierende und von Milda Mitkutė gegründete Unternehmen, das es mit der Tochterfirma "Mamikreisel" zur neuen Community "Vinted" wird. Dort soll es nicht nur gebrauchte Kleidung zu kaufen geben. 

 

Darum wird aus Kleiderkreisel und Mamikeisel "Vinted"

Bei Kleiderkreisel kann man Kleidung tauschen, verkaufen und kaufen, genau wie bei der 2012 gegründeten Plattform Mamikreisel, die - wie der Name verrät - vor allem für Baby- und Kindermode gedacht ist. Beide haben treue Communitys mit regem Austausch in den jeweiligen Foren. Doch nun müssen sich die Fans der Plattformen umgewöhnen, denn bald wird aus Kleiderkreisel und Mamikreisel "Vinted".

So neu ist die Plattform allerdings nicht: In anderen europäischen Ländern gab es Vinted von Anfang an, nur der deutsche Markt bekam die App Kleiderkreisel. "Als wir Vinted und die deutschen Plattformen gegründet haben, hielten wir eine Trennung für notwendig", erklärt Geschäftsführer Thomas Plantenga die Entscheidung. "Von anderen Märkten, auf denen wir später starteten, haben wir jedoch gelernt, dass es für die Gemeinschaften gut funktioniert, alles an einem Ort zu haben. Die deutschen Plattformen sind ja immer Teil der Vinted-Familie gewesen."

Was steckt hinter der neuen Kleiderkreisel-App?
Statt Kleiderkreisel und Mamikreisel: Gebrauchte Kleidung kann man bald online über Vinted kaufen und tauschen. 
Foto: iStock/alvarez
 

Vinted: Das erwartet dich 

Optisch verändert sich für Fans von Mamikreisel und Kleiderkreisel nichts: Die Benutzeroberfläche sieht exakt genauso aus und die Funktion ist unverändert. Neu wird dagegen die Auswahl: "Unsere Mitglieder werden von einer größeren Produktvielfalt profitieren, sie haben die Chance, schneller und effektiver zu verkaufen und hochwertigere Produkte zu finden", erklärt CEO Thomas Plantenga im Interview mit der Welt. "Mode ist und bleibt unsere Kernkategorie und unsere Kernkompetenz."

Zusätzlich sollen die Mitglieder aber auch Bücher, Deko-Artikel, Textilien und andere Einrichtungsgegenstände verkaufen und kaufen können, so der CEO. Eine detaillierte Auflistung der neuen Kategorien findest du hier.

 

Der Wechsel zu Vinted

Bis Ende des Jahres haben Nutzer Zeit, beide Accounts oder einen zu Vinted übertragen. In den nächsten Wochen senden die Plattformen "etappenweise Einladungen raus", heißt es in den Push-Nachrichten. Videos sollen auf einfache Weise den Wechsel erklären. Der sei keine leichte Aufgabe, so Plantenga, aber: "Wir bemühen uns, diesen Wechsel so reibungslos wie möglich zu gestalten."

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