JohannisbeerkundeWarum Johannisbeeren so gesund sind: Kleine Beeren ganz groß

Sauer macht lustig – und gesund. Johannisbeeren sind kleine Vitaminpakete! Warum insbesondere Frauen öfter Johannisbeeren essen sollten…

Johannisbeeren haben Saison! Zwischen Juni und August schmücken die knallroten, weißen und schwarzen Beeren die Büsche. Wer schnell ist, kann sie wild pflücken – es sei denn, einem kommen die Vögel zuvor. Denn die Beeren sind bei vielen Lebewesen ein beliebter Snack.

Neben ihren beerigen Verwandten gehen die kleinen Kugeln jedoch oft unter. Dabei sind Johannisbeeren so gesund! In den sauren Perlen stecken unglaublich viele Vitamine und Nährstoffe.

 

Warum sind Johannisbeeren so gesund?

Johannisbeeren sind unglaublich gesund!
So klein, so gesund: Johannisbeeren werden unterschätzt!
Foto: iStock

Vitamin-C-Bombe

Man mag kaum glauben, dass in so kleinen Beeren so viel Gutes stecken kann. Wer nur 100 Gramm Johannisbeeren isst, hat seinen Tagesbedarf damit sogar schon doppelt gedeckt! Das gilt für die schwarze Sorte, die fünfmal so viel Vitamin C wie ihre ohnehin schon reichhaltige rote Schwester enthält.

Vitamin C ist nicht nur wichtig für ein funktionierendes Immunsystem, sondern auch für die Wundheilung und die Kollagenbildung – letztere ist unter anderem für ein gutes Bindegewebe zuständig.

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Mit Johannisbeeren gegen die Erdbeerwoche

Eigentlich sollte die umgangssprachlich genannte Erdbeerwoche vielmehr nach Johannisbeeren benannt sein. Denn während der Menstruation profitieren Frauen besonders von der Frucht. Das liegt an ihrem überdurchschnittlichen Eisengehalt. Durch den Blutverlust fühlst du dich oft etwas müde und antriebslos? Vielleicht liegt es an einem Eisenmangel. Die beste Medizin? Greif bei Johannisbeeren ordentlich zu!

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Johannisbeeren für Figur und Verdauung

Ballaststoffe sind der beste Freund des Bauchs. Wieso? Zum einen sorgen sie für eine gut funktionierende Verdauung, wobei sie Blähungen und Verstopfungen vorbeugen. Zum anderen halten Ballaststoffe lange satt, senken den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel und beugen Heißhunger vor. Das Resultat? Ein flacher Bauch.

Johannisbeeren enthalten eine Menge Ballaststoffe – aber auf 100 Gramm nur 35 Kalorien. Am ballaststoffreichsten ist auch hier wieder die schwarze Sorte.

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Mit Vitamin A zur schönen Haut essen

Johannisbeeren sind reich an Vitamin A. Das stärkt die Augen, sorgt aber auch für eine schöne Haut. Wie das geht? Das Vitamin ist für die Zellerneuerung und Hautelastizität wichtig. Wer Johannisbeeren isst, versorgt seine Haut also mit ausreichend Vitamin A, die bedankt sich mit einem strahlenden Teint ohne Falten – guter Deal!

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Schwarz oder rot?

Dass Johannisbeeren in drei Sorten daherkommen, macht die Auswahl schwer. Geschmäcker sind bekanntlich verschiede – als klarer Sieger im Gesundheitscheck geht jedoch die schwarze Johannisbeere hervor. Das liegt nicht nur am hohen Vitamin- und Eisengehalt, sondern an ihrer Farbe selbst. Ein schwarzes Pigment namens Anthocyan gehört zur Familie der Flavonoide und soll vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Dazu wirkt er entzündungshemmend, antioxidativ und stärkt das Immunsystem.

Johannisbeeren sind klein und rund – sollten aber nicht unterschätzt werden. Die Kugeln entpuppen sich als Multitalent für die Gesundheit. Nutz die Saison also aus und tu dir selbst etwas Gutes!

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