Klimaschutz statt KinderWarum Verena Brunschweiger meint, dass Kinder der Umwelt schaden

„Kinder sind das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“, provoziert Verena Brunschweiger. In ihrem Buch „Kinderfrei statt kinderlos – ein Manifest“ plädiert die Lehrerin für ein Leben ohne Kinder.

Der Klimawandel betrifft uns alle. Aber wie kann jeder einzelne etwas dagegen tun? Verena Brunschweiger hätte da eine Idee: Keine Kinder kriegen. Das ist eine von vielerlei Aussagen, die dem Namen der Frau derzeit mediale Präsenz verleihen.

Eigentlich ist Brunschweiger Lehrerin an einem Gymnasium. Nun hat sie ihren Beruf um den der Autorin erweitert, denn sie hat ein Buch namens „Kinderfrei statt kinderlos – ein Manifest“ verfasst. Bereits der Titel stellt eine Einladung zu Diskussionen dar. Denn in ihrem Schriftstück wagt sie Aussagen über eine heikle Angelegenheit: Das Kinderkriegen – oder vielmehr, genau dieses zu unterlassen. Und wie bricht man Tabus? Indem man provoziert.

 

Wieso spricht sich eine Lehrerin so gegen Kinder aus?

Weil sie der Umwelt schaden sollen. Pro Kind könne man jährlich 50 Tonnen CO2 einsparen – indem man es gar nicht erst bekomme. Damit beruft sich Brunschweiger auf eine kanadische Studie. Um Klimawandel und Überbevölkerung zu bekämpfen, entschloss sie sich, keine Kinder zu bekommen. Ihre Schüler täten ihr leid, weil sie bereits in der Zeit des Klimawandels aufwachsen müssten.

Besonders hervorheben möchte die Autorin die bereits betitelte Kinderfreiheit – wer kinderfrei bliebe, entschiede sich im Gegensatz zum Adjektiv kinderlos bewusst gegen Nachwuchs.

Kinderwunsch: Was tun, wenn man ungewollt kinderlos ist?

Ihre Motivation dahinter ist nicht rein umweltpolitisch. In einem Interview mit kurier.at zeigte sich die Autorin vor allem genervt von einer Frage, mit der viele Frauen im gebärfähigen Alter zu kämpfen haben: Wann sie endlich selbst Kinder bekäme: "Ich finde die Frage auch übergriffig, vor allem, wenn sie von Fremden kommt". Mit ihrem Buch dürfte die Frage ein für alle Mal geklärt sein.

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