Welcher Motivationstyp ist dein Kind? Schlüssel für stressfreie Hausaufgaben
Wer stressfrei mit seinem Kind Hausaufgaben machen will, sollte wissen, welcher Motivationstyp es ist.
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Hausaufgaben sind nicht nur für die meisten Kinder und Jugendlichen ein lästiges Übel, in vielen Familien kommt es dabei auch immer wieder zu Konflikten. Doch diese Fehler lassen sich laut Lern- und Elterncoachin Trixi Tumert leicht vermeiden. Vor allem sei es wichtig, zu wissen, welcher Motivationstyp dein Kind ist.
Wichtigste Erkenntnis: Jedes Kind lernt anders
Jedes Kind lernt anders, und das gilt es auch bei den Hausaufgaben zu berücksichtigen. Viele Eltern möchten, dass die Hausaufgaben direkt nach der Schule erledigt werden, damit das Kind dann Freizeit hat. Doch das funktioniert oft nicht, Lerncoachin Tumert weiß, warum: „Eltern denken, es sei gut, wenn alles zackig erledigt wird. Dabei vergessen sie, dass ein Kind je nach Typ schneller kaputt ist als ein anderes.“ Gerade jüngere Kinder überfordert es oft, direkt nach der Schule oder dem Mittagessen mit den Hausaufgaben zu starten. Das Stillsitzen und konzentrierte Arbeiten hat ihnen schon in der Schule viel abverlangt, nach einem langen Schultag sind sie erschöpft.
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Statt also vorzugeben, wann Kinder ihre Hausaufgaben machen sollen, dürfen Eltern ihre Kinder ruhig selbst entscheiden lassen. Um zu wissen, wie Kinder am besten lernen und zu Hause eigenständig arbeiten, hat Trixi Tumert vier Motivationstypen identifiziert. Wer also weiß, wie sein Kind am besten lernt, kann es so auch optimal unterstützen.
Welcher Hausaufgabentyp ist mein Kind?
Es gibt Kinder, die eine feste Struktur benötigen, andere brauchen Abwechslung und Herausforderungen, und es gibt Kinder, die viel Sicherheit benötigen. Diese vier Motivationstypen gibt es:
Boss Berry: Dieses Kind liebt Verantwortung und Herausforderungen.
Chilly Mango: Abwechslung und der Kontakt zu anderen Menschen sind diesem Kind wichtig. Gerne startet es mehrere Dinge gleichzeitig – obwohl es diese nicht immer beendet.
Frische Minze: Dieser Motivationstyp liebt Struktur und arbeitet am liebsten mit klaren Checklisten.
Creamy Vanilla: Hier steht Sicherheit an oberster Stelle. Dieses Kind braucht die Gewissheit, dass jemand da ist und im Zweifelsfall unterstützen kann.
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Eltern übernehmen zu oft die Rolle des Hilfslehrers
Ein häufiger Fehler, den viele Eltern machen: Sie übernehmen die Rolle des „Hilfslehrers“. Dabei geht es nicht darum, den Stoff selbst zu verstehen oder dem Kind den eigenen Lösungsweg aufzuzeigen. Besser würde es funktionieren, dass Eltern ihren Kindern klarmachen, dass sie ihnen das eigenständige Erledigen der Hausaufgaben zutrauen. Kommt das Kind nicht weiter, sei es besser, zu fragen: „Was brauchst du, um die Aufgabe zu lösen?“ statt aktiv Lösungsvorschläge zu geben. „Vielleicht ist das ein YouTube-Video“, sagt Trixi Tumert im Interview mit der Frankfurter Rundschau. Wichtig sei es auch immer, dem Kind Sicherheit zu geben, die entstehe, wenn sie hörten: „Ich traue dir das zu. Mach es in deinem Tempo. Wenn es nicht klappt, bin ich da für dich.









