Körperphänomen

Woher kommen die Bauchnabelfussel?

Woher kommen die Fussel im Bauchnabel? Wie Bauchnabelfussel entstehen, warum sie Männer und Frauen haben und was gegen die Fussel hilft.

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Nur Männer haben Fussel im Bauchnabel? Von wegen! Auch Frauen können Bauchnabelfussel haben. Was du darüber wissen musst, verraten wir dir hier.

Was dein Bauchnabel über dich verrät

Woher kommen Bauchnabelfussel?

Es war einmal ein Mann, der liebte seine Bauchnabelfussel so sehr, dass er sie sammelte. In Gläsern, fein säuberlich nach Jahren sortiert. Den Anblick ersparen wir dir, das ist ein bisschen sehr verrückt. Und ganz so weit würdest auch du in deiner Zuneigung nicht gehen. Aber eigentlich findest auch du sie sympathisch, die Fussel und Flusen, die sich immer wieder in den Bauchnabel schleichen. Sie sind irgendwie so – menschlich.

Egal ob Sixpack oder leichte Wampe: Die Bauchnabelfussel machen keine Unterschied.

Woher Bauchnabelfusseln kommen, verraten wir im Artikel
Woher kommen die Fussel im Bauchnabel? Wir lüften das Geheimnis! Foto: iStock

Obwohl: Das Internet ist voll mit Artikeln, die erklären, warum vor allem Männer Bauchnabelfussel haben. Es gibt sogar medizinische Studien dazu - wegen der Körperbehaarung nämlich. Wo bei Frauen wenig wächst, also rund um den Bauchnabel, haben Männer meist jede Menge Haare vorzuzeigen. Die Rechnung dazu geht wie folgt: Viele Haare = viel Textil-Abrieb an Hemden und T-Shirts = viele Fusseln, die sich wegen der praktischen Vertiefung im Bauchnabel als Bauchnabelfussel sammeln.

Das mag alles höchstbiologisch erwiesen sein, liebe Eckarts von Hirschhausens dieser Welt. Aber: Frauen können auch Fusseln!

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5 Gründe für Bauchnabelfussel

In einer (zugegeben nicht-repräsentativen) Beobachtung zeigte sich bei einer Reihe Probandinnen aus dem persönlichen Umfeld: Auch die Mädels tragen Bauchnabelfussel mit sich rum.

Unser erweiterter Forschungsansatz kommt dabei zu folgenden 5 Erklärungen für Bauchnabelfussel bei Frauen:

1. Die Bauchnabel-Form

Ein Bauchnabel ist fast ein bisschen wie ein Fingerabdruck. Keiner entspricht dem anderen genau. Auch bei Frauen entstehen je nachdem kleine Fältchen, Ritzchen und Vertiefungen, die sich optimal als Bauchnabelfussel-Ankerpunkt eignen.

2. Der Hosenbund

Endlich sind die Zeiten vorbei, in denen alle Jeans auf der Hüfte sitzen mussten. High-Waist-Schnitte sind wieder da – und mit dem Hosenknopf rutschen auch die Flusen wieder näher Richtung Bauchnabel.

3. Das Frieren

Angeblich frieren Frauen mehr als Männer. Was auf jeden Fall stimmt: Meistens kleiden sie sich vernünftiger. Also mit Hemdchen oder Top, damit die Kälte nicht so hochzieht und Rücken und Nieren geschützt sind. Herrenunterhemden hingegen sind in weiten Kreisen etwas aus der Mode gekommen. Damit tragen Frauen viel mehr eng anliegende Textilien als Männer. Was durch figurbetonende Kleidung im Zweifel weiter begünstigt wird. Die Kleidung schmiegt sich sozusagen fester an den Nabel. Damit erhöht sich natürlich die Chance auf: Bauchnabelfussel.

4. Der fehlende Bierbauch

Nach einer Schwangerschaft kennen auch Frauen das Phänomen: Wo viel Bauch ist, bleibt wenig Platz für Nabel. Geschweige denn für Bauchnabelfussel. Im Umkehrschluss können Frauen, die viel weniger häufig klassische Bierbäuche mit sich herumtragen als Männer, den Bauchnabelfusseln mehr Speicherplatz bieten.

5. Die größere Genauigkeit

Eine Frau entdeckt einen Pickel, bevor er sich selbst überhaupt entschieden hat zu wachsen. Die kleinsten Veränderungen am Körper werden (leider!) oft genauestens kontrolliert und dokumentiert. Selbst winzigwinzigkleine Staubkörner fallen dabei sofort ins Auge - und gehen im Zweifel schon als Bauchnabelfussel durch.

Also, wenn ihr Flusen und Fussel im Bauchnabel entdeckt, liebe Mädels: Lasst euch nicht beirren. Es ist wie mit Cellulite: Wir haben sie alle.

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