Diese 5 Beauty-Tipps machen Ihre Haut winterfit

 Schneit's schon? Bevor der Winter richtig losgeht, sollten Sie diese Beauty-Tipps beherzigen ...
Schneit's schon? Bevor der Winter richtig losgeht, sollten Sie diese Beauty-Tipps beherzigen ...
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Liebe Haut, bleib bitte so!

Noch ist alles okay, aber in den nächsten Monaten steht ihr einiges bevor: Kälte, Heizungsluft, zu wenig Sauerstoff ... Kein Wunder, wenn der Teint da früher oder später schlappmacht. Fünf schlaue Maßnahmen, damit es nicht so weit kommt.

Den "Glow" erhalten

Eine richtig positive Ausstrahlung hat die Haut, wenn sie glatt, rosig und schön prall aussieht.

DAS PROBLEM: Merkmale wie "glowing" oder "radiant" haben aus Dermatologensicht nichts mit Make-up zu tun. Vielmehr geht es um die Fähigkeit der Haut, Licht zu reflektieren. Was natürlich am besten klappt, je glatter die Oberfläche ist. Trockene, aufgetürmte Hornschüppchen und große Poren sind da kontraproduktiv.

DIE LÖSUNG: Stumpfe Flächen müssen poliert werden, um zu glänzen. Den gleichen Effekt haben Peelings auf die Haut. Sie entsorgen fahle Schuppen und verfeinern die Poren. Weil ständiges Rubbeln bei Sensiblen zu Trockenheit führen kann, gibt es Vergleichbares auch in Fluids oder Seren verpackt. Sogenannte Radiance-Booster enthalten Wirkstoffe, die die Mikrozirkulation anregen, milde Fruchtsäuren (AHAs) zum Abschubbern der Haut oder Vitamin C. Sie sind meistens nicht so reichhaltig, deshalb am besten nachts oder als Zwei-Wochen-Kur auftragen.

Trockenheit bekämpfen

Schnelle Warm-Kalt-Wechsel machen der Haut sogar noch mehr zu schaffen als kühle Temperaturen.

DAS PROBLEM: Dermatologen vergleichen trockene Haut gern mit einer Backsteinwand ohne Mörtel. Weil sie zu wenig eigenes Fett produziert, ist ihre oberste Schicht nicht richtig dicht. Die Lücken machen sie anfälliger für Irritationen und verstärken den Feuchtigkeitsverlust. Besonders hier brauchen wir Beauty-Tipps im Winter!

DIE LÖSUNG: Wenn es "spannend" wird, erst mal das Waschverhalten überdenken. Lieber weniger (morgens reicht lauwarmes Wasser!) und reichhaltiger bzw. rückfettend reinigen. Danach bitte immer gleich eincremen. Und: die Pflege aufpäppeln, Tagescreme also entweder mit Hydro-Serum oder einem zusätzlichen Gesichtsöl mixen. Studien belegen, dass trockene Haut Cremes mit Aufbau-Wirkstoffen wie Urea, Omega-Fettsäuren oder Niacinamide (Vitamin B) besonders mag. Alle stärken die Barrierefunktion, indem sie die Produktion von Ceramiden (Hautfett) ankurbeln und reichlich Feuchtigkeit binden.

Errötungen verhindern

Ich-war-gerade-spazieren-Wangen haben wir gerne, größere Rot-Flächen oder durchscheinende Äderchen weniger.

DAS PROBLEM: Wind, Alkohol, Stress, Hormone, Aufregung - alles Auslöser für rote Flecken im Gesicht. Wenn sie schnell wieder verschwinden, ist das halb so wild. Wenn sie bleiben, können sie zu Couperose (erweiterte Äderchen) oder gar Rosacea (Störung in der Gefäßversorgung) mutieren.

DIE LÖSUNG: In der Theorie einfach, in der Praxis weniger: Vemeiden Sie die Auslöser so weit es geht. Wer eine Veranlagung zu Irritationen hat, sollte nie auf täglichen UV-Schutz verzichten und parfumfreie Spezialpflege mit beruhigenden Wirkstoffen benutzen. Dazu gehören Bisabolol aus Kamillenöl, Antioxidantien wie Weißer Tee, Algen oder Vitamin E, milde Feuchtigkeitslieferanten aus Gerste oder Squalane aus Olivenöl. Viele der Cremes enthalten grüne Farbpigmente, um das Rot zu neutralisieren. Auch gut zum Kaschieren und ein super Beauty-Tipp im Winter: Tagescremes mit einem leichten Selbstbräuneranteil.

Pickelchen vertreiben

In der berüchtigten T-Zone sprießen die fiesen Burschen leider auch oft nach der Pubertät.

DAS PROBLEM: Im Winter haben Entzündungen leichtes Spiel. Ist der Schutzmantel der Haut löchrig, können Bakterien schneller eindringen. Produzieren die Talgdrüsen hingegen zu viel Fett, weil sie aus dem Gleichgewicht sind, verkleben die Hornschüppchen die Poren.

DIE LÖSUNG: Wer zur fettigen T-Zone neigt, sollte seine Haut rechtzeitig um "ein klärendes Gespräch" bitten. Je eher Picke behandelt werden, desto effektiver verhindert man, dass sie "aufblühen". Antibakterielle Sticks killen die Keime und trocken den Spot aus. Zinkhaltige Cleanser normalisieren die Talgproduktion und stärken die Haut. Mattierende Cremes mit Salicylsäure tragen Hornhaut-Layer ab. An Pickelchen herumzudrücken, ist eigentlich nicht erlaubt. Aber wer's partout nicht lassen kann, benutzt dazu saubere Kleenex-Tücher und desinfiziert die Stelle danach.

Pigmentflecken loswerden

Bei Leoparden sehen die braunen Flecken toll aus - uns lassen Sie leider steinalt wirken.

DAS PROBLEM: Eine Studie von Procter & Gamble ergab, dass Farbunterschiede (genauso wie Falten) den Teint sofort älter machen. Und leider vergisst die Haut keine Sünde: Weder die Stunden unterm Solarium mit Anfang 20, noch das Medikament, dass wir im letzten Sommer schluckten, ohne auf den Hinweis "photosensibel" zu achten. Und irgendwann quittiert sie das Ganze mit einer bleibenden Anhäufung von dunklen Pigmenten (Melanin) ...

DIE LÖSUNG: Cremige Bleichmittel mit nachgewiesener Wirkung enthalten meistens Süßholzwurzel, Vitamin C oder Kojisäure. Darling der US-Ärzte ist ein Stoff namens Hydroquinone, der allerdings Nebenwirkungen haben kann. Ungefährlicher ist da Omas Hausmittel: täglich Bananenscheiben auf die Flecken tupfen. Wissenschaftliche Erklärung: Fruchtsäure hellt auf. Und bitte Geduld haben! Sichtbare Ergebnisse brauchen ein bis zwei Monate.

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