Nicht anfassen! Ambrosia: So gefährlich ist die Pflanze wirklich

Sie sieht harmlos aus, aber die Ambrosia kann schwere Allergien auslösen
Sie sieht harmlos aus, aber die Ambrosia kann schwere Allergien auslösen
Foto: Istock

Schon wenige Pollen der Ambrosia können heftige Allergien auslösen. Jetzt verbreitet sich die Pflanze immer stärker in Deutschland.

Von Juli bis Oktober blüht das Beifußblätterige Traubenkraut - wie die Ambrosia auch genannt wird. Neben ihr sehen andere Allergieauslöser wie Birke oder Haselnuss alt aus. Denn keine heimische Pflanze löst so starke Allergien aus wie die Ambrosia.

 

Ambrosia wurde vor Jahren als Vogelfutter eingeschleppt

Eigentlich stammt die Ambrosia aus den USA. Aber auch in Deutschland fühlt sie sich wohl. Vor allem der wärme Süden hat es ihr angetan. Allein in Bayern wurden rund 393 größere Bestände gezählt. Die Pflanzen können bis zu 1,80 Meter hoch werden. Wer Ambrosia im Garten entdeckt, sollte sie mit Schutzkleidung entsorgen. Allergiker müssen sich professionelle Hilfe suchen.

Zu finden ist die aggressive Pflanze aber vor allem an Straßenrändern, weil sie sich hier ungestört ausbreiten kann. Und das hat einen folgenschweren Effekt: das Stickstoffdioxid (NO2) der Autoabgase bewirkt, dass Stress bei der Pflanze entsteht. Das führt zu einer Proteinveränderung in den Pollen. Forscher fanden heraus, dass das die Menge der allergenen Proteine in der Pflanze in die Höhe treibt.

 

Allergie, Asthma und Hautentzündungen

Bei Allergikern löst die Ambrosia heftige Reaktionen aus. Der Körper schüttet mehr Histamin aus. Heuschnupfen, Asthma und Hautentzündungen sind die Folge. Wer an einer blühenden Pflanze entlang gefahren oder gelaufen ist, wird das schnell merken. Noch schlimmer: die Berührung der Pflanze. Direkte Hautauschläge und Atemnot können die Folge sein. Deshalb der dringende Hinweis: Ambrosia niemals anfassen!

 
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