BananenherzBananenblüten: Wie man sie zubereitet, isst und wie sie wirken

Bananenblüten sind in Asien eine Spezialität. In westlichen Ländern weiß dagegen kaum einer, dass man sie essen kann. Wie du sie zubereitest und was in ihnen steckt.

Dass man Bananenschalen essen kann, hast du vielleicht schon gelesen. Dass man aber auch die Bananenblüte verzehren kann, ist für die meisten Nicht-Asiaten ein Novum. Die Blüten der Kochbanane gelten als Delikatesse - nicht zuletzt, weil sie nicht in jedem Supermarkt erhältlich sind. In Asiafood-Läden kann man häufig in Salzwasser eingelegte Bananenblüten in der Dose kaufen. Frisch bekommt man sie fast nur in Online-Shops (wie z.B. HIER) oder mit etwas Glück in Bio-Märkten - in beiden Fällen allerdings nicht günstig. Der Kilo-Preis für Bananenblüten liegt hierzulande bei ca. 30 Euro. Wer also eine einzige Blüte kaufen will (etwa 0,2 kg), bezahlt schon mal gut 6 Euro dafür. Im Kühlschrank ist sie etwa eine Woche lang haltbar.

 

Sind Bananenblüten gesund?

Dabei ist die auch als Bananenherz bezeichnete Blüte durchaus nicht zu verkennen: Sie hat wenige Kalorien (17 pro 100 Gramm) und enthält wertvolle Nährstoffe, wie etwa dem Spurenelement Mangan (stärkt Knochen und Bindegewebe), Kupfer (zur Blutbildung und Fettverbrennung), Eisen (zum Sauerstofftransport und zur Energiegewinnung) und Kalium (für den Stoffwechsel und die Nervenfunktion).

Zudem sagt man Bananenblüten nach, sie linderten Menstruationsbeschwerden und regen den Magen-Darm-Trakt an.

Rezept für Bananenblüte mit Joghurt:

  1. Eine Tasse voll Bananenblüten kochen.
  2. Mit etwa der gleichen Menge Joghurt vermischen. Und ggf. würzen. (Achtung: Bananenblüten werden nicht süß, sondern wegen ihres leicht bitteren Geschmacks herzhaft zubereitet. Sie gelten in ihren Heimatländern nicht als Frucht, sondern werden als Gemüse zubereitet.)
  3. Frisch verzehren.
Bananenblüten: So helfen sie dir beim Abnehmen
Bananenblüten gehören in Asien schon längst du den gängigen Köstlichkeiten.
Foto: iStock
 

Die Zubereitung von Bananenblüten

Wer eine frische Bananenblüte vor sich liegen hat, wird sie erst Mal fragend ansehen. Das rötlich-violette Bananenherz, auch Glocke genannt, kann man nicht im Ganzen essen oder kochen. Viel mehr ähnelt die Zubereitung der von Artischocken: Die Blätter werden nach und nach abgerissen (kann man wegen der schönen Farbe aber noch als Tischdeko verwenden!), bis nur ihr weißes "Herz", der Kern, übrig bleibt (s. Video unten). Das Ende und die Spitze wird abgeschnitten, das Innere zerkleinert und weiterverarbeitet.

Dann heißt es: panieren und frittieren oder kochen (in Salzwasser), braten und rösten. Am besten schmecken Bananenblüten in Currys und Salaten (etwa mit Limettensaft), aber auch in Joghurts (s.o.) und zu Reis- sowie Nudelgerichten, Suppen und Eintöpfen.

Kombiniert werden können Bananenblüten gut mit Kokosmilch, bespritzt mit Limetten- oder Zitronensaft, als Wokgericht beispielsweise mit Sojabohnen, Paprika, Pilzen und Tomaten.

Und so sieht es aus, wenn man eine Bananenblüte zur Mahlzeit verarbeitet:

Auch interessant:

>> Bananen zum Frühstück machen schlank

>> Darum sind reife Bananen mit braunen Flecken so gesund

>> So bleiben Bananen länger frisch!

Kategorien: