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Benzinpreis, Grundsicherung & Co.: 5 neue Änderungen und Gesetze im Juli

Der neue Monat bringt auch neue Änderungen mit sich. Die fünf wichtigsten haben wir für dich zusammengestellt.

Rechtsschutzkonzept: Statue der Justitia mit einer Waage.
Diese Gesetze und Änderungen kommen im Juli auf uns zu. Foto: deepblue4you/iStock
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Neuer Monat, neue Änderungen! Von Tankrabatt über Rente bis hin zur Grundsicherung - auch im Juli 2026 erwarten uns neue Regelungen und Gesetze. Die wichtigsten fünf erfährst du bei uns.

1. Höhere Rentenbezüge

Gute Neuigkeiten für Rentner*innen! Die Verordnung der Bundesregierung tritt ab dem Ersten des Monats in Kraft. Wie es dort heißt, „steigen zum 1. Juli 2026 die Altersbezüge in Deutschland um 4,24 Prozent.“ Bei 1000 Euro Rente macht das aufs Jahr gerechnet über 500 Euro mehr.

2. Der Tankrabatt ist Geschichte

Autofahrer*innen müssen jetzt stark sein: Ab dem 1. Juli endet der Tankrabatt der Bundesregierung – und damit auch die kleine Verschnaufpause an der Zapfsäule. Die Energiesteuer steigt wieder um rund 14 Cent pro Liter. Rechnet man die Umsatzsteuer dazu, werden Diesel und Benzin sogar um knapp 17 Cent pro Liter teurer.

Wann genau wir das im Portemonnaie spüren, ist noch unklar. Möglich ist, dass die Preise nicht schlagartig nach oben schnellen, sondern sich der Anstieg über mehrere Tage zieht. Der Grund: Viele Tankstellen haben vermutlich noch Kraftstoff auf Lager, der zu einem niedrigeren Steuersatz eingekauft wurde.

3. Online-Shopping wird teurer

Die Zoll-Regeln ändern sich in der EU. Ab sofort wird es auch bei kleineren Bestellungen teurer: Selbst für Waren mit einem Wert unter 150 Euro fällt nun eine Zollabgabe an. Das heißt, das vermeintliche Schnäppchen aus dem Ausland kann am Ende doch kostspieliger werden als gedacht. Bestellst du von Temu oder Shein, dann fallen für dich mindestens 3 Euro pro Warenkategorie an.

4. Aus Bürgergeld wird Grundsicherung

Mit dem neuen Namen kommen neue Regeln: Aus dem bisherigen Bürgergeld wird nun die Grundsicherung. Dennoch: An der Höhe der Sozialleistung ändert sich erst einmal nichts.

Doch ganz ohne Folgen bleibt die Reform nicht: Künftig gelten strengere Vorgaben für Bezieher*innen. Bei verpassten Terminen oder Pflichtverletzungen können im schlimmsten Fall schnellere und härtere Kürzungen sowie sogar Total-Sanktionen verhängt werden. Außerdem fällt die sogenannte Karenzzeit weg.

Heißt konkret: Liegt das eigene Vermögen über den festgelegten Freibeträgen, muss es zunächst für den Lebensunterhalt eingesetzt werden – erst danach gibt es die Grundsicherung.

5. Steuererklärung per Klick

Ab heute soll die Steuererklärung ganz unkompliziert per App mit „einem Klick“ verfügbar sein – und das bundesweit. Die neue Regelung wird zunächst der Anwender*innengruppe der ledigen, kinderlosen Arbeitnehmer*innen sowie Rentner*innen und Pensionär*innen zur Verfügung stehen. Dafür einfach in der „Mein ELSTER+“-App anmelden und das Finanzamt erstellt eine fertig vorbereitete Steuererklärung samt einer Vorschau auf den Steuerbescheid. Grundlage sind die Steuerdaten, die den Behörden für das Steuerjahr 2025 bereits vorliegen.

Wer mit den Angaben einverstanden ist, kann anschließend die Erklärung mit nur einem Klick abschicken. Natürlich lassen sich die Daten vorher noch prüfen und bei Bedarf anpassen.