Geschlecht bestimmenChinesischer Empfängniskalender: Wird es ein Junge oder ein Mädchen?

Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Der chinesische Empfängniskalender soll es vorhersagen können – mit einer Trefferquote von angeblich 85 Prozent! 

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Inhalt
  1. Chinesischer Empfängniskalender: Was ist das?
  2. Der chinesische Empfängniskalender: So funktioniert's 
  3. Wie zuverlässig ist der chinesische Empfängniskalender?

Das Baby liegt beim Ultraschall einfach nicht richtig, sodass deine Ärztin das Geschlecht nicht ohne weiteres bestimmen konnte? Kein Problem! Wenn du noch das Datum der Zeugung weißt, schaue doch einfach in den chinesischen Empfängniskalender! Schwachsinn? Mal sehen…

 

Chinesischer Empfängniskalender: Was ist das?

Der chinesische Empfängniskalender wurde im 13. Jahrhundert von chinesischen Wissenschaftlern entwickelt. Mithilfe des Alters der Mutter zum Zeitpunkt der Zeugung und dem Monat der Empfängnis will er aufzeigen, welches Geschlecht das Baby haben wird.

 

Der chinesische Empfängniskalender: So funktioniert's 

Wichtig: Das Alter der Mutter richtet sich nach dem MondkalenderDas heißt, dass zu dem tatsächlichen Alter noch neun Monate dazugerechnet werden müssen!

Das Ergebnis richtet sich ganz nach dem Klischee: Rosa steht für Mädchen, blau für Jungen.

Chinesischer Empfängniskalender
Foto: Wunderweib.de
 

Wie zuverlässig ist der chinesische Empfängniskalender?

Klingt alles sehr skurril, oder? Dennoch bescheinigen nordamerikanische Studien dem chinesischen Empfängniskalender eine Trefferquote von 85 Prozent! Eine Studie der University of Michigan unter der Leitung von Professor Villamor von 2010 ermittelte eine Trefferquote, die einem Münzwurf gleicht. Zu rund 50 Prozent stimme das Ergebnis des chinesischen Empfängniskalenders. Auf der anderen Seite ergaben andere wissenschaftliche Studien, dass eine Vorherbestimmung des Geschlechts ohne genetisches Eingreifen nicht funktionieren kann.

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Andererseits wurde beobachtet, dass äußere Einflüsse das Geschlecht des Kindes eben doch beeinflussen können: So kann eine kalorienarme Ernährung der Mutter vor der Zeugung wohl Mädchen begünstigen. Außerdem werden - wegen der Anfälligkeit von Spermien auf Grippeviren im Winter - im Frühjahr mehr Jungen gezeugt. Allerdings sprechen wir hier von Abweichungen im einstelligen Prozentbereich.

Doch vielleicht hatten die alten Chinesen ja beim Erstellen des chinesischen Empfängniskalenders einen besseren Blick auf die Natureinflüsse bei der Geschlechterbestimmung. Auf jeden Fall haben sie die Daten des Kalenders in Jahrhunderte langer Arbeit aus astrologischen und statistischen Daten berechnet. Also vielleicht doch kein Schwachsinn?

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